Bayer schließt im Glyphosat-Streit einen milliardenschweren Vergleich. 2026 droht ein massiver Barmittelabfluss, danach weitere Zahlungen. Setzt der Deal den Schlussstrich - oder gefährdet er die Finanzierung der Pharma-Pipeline? Bayer-Aktionäre brauchten in den vergangenen Jahren starke Nerven. 2015 notierte die Aktie noch bei fast 150 Euro. Drei Jahre später übernahm der Konzern Monsanto für rund 60 Mrd. US-Dollar - und mit dem Glyphosat-Geschäft kam die Klagewelle. Mehr als 10 Mrd. Euro für Vergleiche und Rechtskosten sind seither angefallen. Der Aktienkurs hat sich in dieser Zeit in etwa gedrittelt. Am Dienstag (17.2.) legte Bayer einen milliardenschweren Vergleich vor. Er soll den juristischen Dauerstreit in den USA weitgehend beenden. 2026 werden nach Unternehmensangaben rund 5 Mrd. US-Dollar an Barmitteln fällig. Von 2027 bis 2030 rechnet der Konzern mit weiteren Zahlungen von jeweils etwa 1 Mrd. Dollar pro Jahr. Finanziert werden soll das über Kredite. Eine Kapitalerhöhung hat Vorstandschef Bill Anderson ausgeschlossen. Bayer braucht hohe Mittelzuflüsse - Für das Pharmageschäft Starke Kursschwankungen sind Bayer-Aktionäre gewohnt. Im November 2023 verlor die Aktie an einem Tag 18%, rund ein Jahr später noch einmal 15%. Dennoch sind die jüngsten Bewegungen bemerkenswert. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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