DJ Fresenius erhöht strukturelles Margenband für Kabi
Von Britta Becks
DOW JONES--Die Fresenius-Sparte Kabi hat sich im vierten Quartal 2025 erneut stark entwickelt. Mit einem organischen Umsatzwachstum von 10 Prozent lag Kabi im Schlussquartal deutlich über dem oberen Ende des strukturellen Wachstumsbandes von 4 bis 7 Prozent. Insgesamt setzte Kabi 2,214 Milliarden Euro um, was einem Anstieg von 3 (währungsbereinigt 9) Prozent entspricht, und laut Fresenius den höchsten absoluten Wert in einem Einzelquartal in der Kabi-Unternehmensgeschichte darstellt. Das EBIT vor Sondereinflüssen steigerte Fresenius Kabi um 3 (währungsbereinigt 7) Prozent auf 349 Millionen Euro. Die EBIT-Marge blieb, beeinflusst von Investitionen, mit 15,8 Prozent stabil.
Das Biopharma-Geschäft, das neben Biosimilars den Auftragsentwickler und -fertiger mAbxience beinhaltet, profitierte neben dem zunehmenden Beitrag des Tocilizumab-Biosimilars Tyenne von den Markteinführungen von Ustekinumab (Otulfi) und Denosumab (Bomyntra und Conexxence). Organisch wuchs das Biopharma-Geschäft um 97 (Vorjahr 39) Prozent und setzte 265 (144) Millionen Euro um. Das EBIT der Wachstumsvektoren MedTech, Nutrition und Biopharma stieg um 14 (währungsbereinigt 19) Prozent auf 199 Millionen Euro. Das EBIT des Pharma-Geschäfts (Generika und Infusionslösungen) legte währungsbereinigt um 2 Prozent auf 189 Millionen Euro zu. Die entsprechende Marge blieb mit 20,5 Prozent stabil.
Für das laufende Jahr stellte der Bad Homburger DAX-Konzern für seine Sparte Kabi ein organisches Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich und eine EBIT-Marge vor Sondereinflüssen von 16,5 bis 17,0 Prozent in Aussicht. Im vergangenen Jahr hatte das Ziel für Kabi auf ein organisches Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich sowie eine EBIT-Marge von 16,0 bis 16,5 Prozent gelautet, was Kabi mit 7 Prozent organischem Wachstum und einer EBIT-Marge von 16,4 (Vorjahr 15,7) Prozent erreichte.
Der kontinuierlichen Margenausweitung bei Kabi trug Fresenius nun mit einer Erhöhung des strukturellen EBIT-Margen-Bands auf 17 bis 19 Prozent von bislang 16 bis 18 Prozent Rechnung.
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February 25, 2026 01:28 ET (06:28 GMT)
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