FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach durchwachsenen Quartalszahlen und einem ebenfalls durchwachsenen Ausblick dürfte die Fresenius-Aktie auch am Mittwoch nachgeben. Charttechnisch gesehen sind wichtige kurz- und mittelfristige Trendlinien in Gefahr.
Auf der Handelsplattform Tradegate verlor das Papier des Klinikbetreibers und Medizintechnikunternehmens im Vergleich zum Xetra-Schluss am Vortag 3,7 Prozent auf 48,50 Euro. Damit würde es nicht nur unter die 21-Tage-Durchschnittslinie sacken, sondern auch unter die 50- und die 90-Tagelinien, die den mittelfristigen Trend signalisieren.
Tags zuvor war das Fresenius-Papier bereits angesichts schwacher Quartalszahlen des Dialysespezialisten FMC, an dem Fresenius noch mit etwas mehr als 30 Prozent beteiligt ist, in Mitleidenschaft gezogen worden. Es hatte 2,6 Prozent eingebüßt.
Ein Händler sprach nun mit Blick auf die Fresenius-Jahreszahlen 2025 samt den Aussagen des Unternehmens zu Umsatz, Ebit-Marge und Ergebnis je Aktie (EPS) von Licht und Schatten. "Der prognostizierte währungsbereinigte Umsatzanstieg klingt gut, doch die in Aussicht gestellte operative Profitabilität bleibt hinter der Konsensschätzung zurück.
Außerdem liegt die durchschnittliche Analystenprognose (Konsens) für das EPS bereits am oberen Ende der von Fresenius angegebenen Spanne."/ck/bek/zb




