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MÄRKTE USA/Vor Nvidia-Zahlen setzt sich freundliche Stimmung durch

DJ MÄRKTE USA/Vor Nvidia-Zahlen setzt sich freundliche Stimmung durch

DOW JONES--Die positive Tendenz an der Wall Street geht zur Wochenmitte weiter. Vor den wichtigen Quartalszahlen von Nvidia nach der Schlussglocke setzt sich eine freundliche Stimmung durch. Der Markt rechnet erneut mit Rekordzahlen des Konzerns, viel wichtiger werden jedoch der Ausblick und die Investitionen in den KI-Bereich. Für den Dow-Jones-Index geht es gegen Mittag (Ortszeit New York) um 0,5 Prozent auf 49.424 Punkte nach oben. Der S&P-500 gewinnt 0,7 Prozent und der Nasdaq-Composite rückt um 1,1 Prozent vor.

Laut Konsensschätzungen dürfte Nvidia einen Gewinn von 1,52 US-Dollar je Aktie ausweisen und der Umsatz um 67 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen sein. "Es wird ein überragendes Ergebnis erwartet, da der Chiphersteller weiter von den massiven Investitionsausgaben der Hyperscaler profitiert", urteilt Analystin Kathleen Brooks von XTB. Ein starkes Ergebnis allein werde nicht ausreichen, um die Anleger zu überzeugen, sagt Ipek Ozkardeskaya von Swissquote. "Der Teufel wird im Detail stecken - Cashflow, Forderungen, Margen und der Ausblick." Die Nvidia-Aktie legt um 0,8 Prozent zu.

Zudem wird Salesforce nach der Schlussglocke einen Blick in die Bücher gewähren. Die Aktie verliert 0,2 Prozent.

Die Rede von US-Präsident Donald Trump zur Lage der Nation enthielt Marktteilnehmern zufolge wenig neue wirtschaftspolitische Ankündigungen. Stärker werde auf die Entwicklungen in den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran geschaut. "Der Aufbau von US-Militärpräsenz im Nahen Osten bedeutet, dass das Risiko von Maßnahmen sehr real bleibt", so die ING. In seiner Rede zur Lage der Nation sagte US-Präsident Trump, er bevorzuge eine diplomatische Lösung der Krise mit dem Iran, machte aber deutlich, dass er Teheran niemals gestatten werde, eine Atomwaffe zu erlangen.

Bei den Einzelwerten knicken die Aktien von First Solar um 13,5 Prozent ein. Das Photovoltaik-Unternehmen verfehlte mit den Ergebnissen für das vierte Quartal die Erwartungen. Zudem gab First Solar einen schwachen Umsatzausblick. Workday drehen nach anfangs deutlichen Verlusten ins Plus und gewinnen 0,4 Prozent. Der Anbieter von Personalverwaltungssoftware verfehlte mit den Zahlen die Erwartungen des Marktes. Das Unternehmen hat zudem für die Abonnement-Umsätze, die den Großteil der Erlöse ausmachen, ein langsameres Wachstum prognostiziert. Mehrere Analysten haben gleichwohl ihre positiven Einschätzungen zu der Aktie bestätigt.

Das Board von Warner Bros. Discovery will in weiteren Gesprächen mit Paramount ausloten, ob ein besserer Vorschlag als die bereits erzielte Vereinbarung mit Netflix erzielt werden könne. Sollte Warner zu dem Schluss kommen, dass es einen besseren Vorschlag von Paramount bekäme, hätte Netflix vier Werktage Zeit, um nachzuverhandeln und Änderungen an der vorgeschlagenen Transaktion vorzuschlagen, teilte Warner mit. Die Aktien von Netflix steigen um 5,3 Prozent und Paramount erhöhen sich um 0,3 Prozent. Dagegen verlieren die Warner-Titel 0,5 Prozent.

Am Anleihemarkt legen die Renditen leicht zu. Im zehnjährigen Bereich geht es um knapp 1,0 Basispunkt auf 4,04 Prozent nach oben. Die Risikobereitschaft nehme zu und die Aktienkurse stiegen, was die Nachfrage nach als sicher geltenden Anlagen dämpfe, merken Händler dazu an. Die am Dienstag veröffentlichten, besser als erwartet ausgefallenen Daten zum US-Verbrauchervertrauen belasten die Notierungen ebenfalls, da sie die Ansicht untermauern, dass kurzfristige Zinssenkungen der Fed weniger wahrscheinlich erscheinen. Dennoch könnte eine neuerliche Eskalation der Handelsspannungen die Suche nach dem "sicheren Hafen" Anleihen wiederbeleben, heißt es.

Für den Goldpreis geht es nach oben, womit ein Teil der Vortagesabgaben wieder aufgeholt wird. Der Preis für die Feinunze steigt um 1,3 Prozent auf 5.212 Dollar. Die Unsicherheit über die US-Handelspolitik sowie geopolitische Risiken im Nahen Osten stützen die Nachfrage nach sicheren Häfen weiter, erklären Marktteilnehmer.

Die Ölpreise geben nach, nachdem ein überraschend starker Aufbau der US-Rohölvorräte gemeldet wurde. Die Notierungen für Brent und WTI sinken um bis zu 0,2 Prozent. Weiter im Fokus stünden die Entwicklungen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran, heißt es. Der Dollar zeigt sich knapp behauptet.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     49.423,79  +0,5  249,29    49.174,50 
S&P-500    6.937,30  +0,7   47,23    6.890,07 
NASDAQ Comp 23.104,44  +1,1  240,76    22.863,68 
NASDAQ 100  25.267,24  +1,2  290,19    24.977,04 
 
DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 19:04 
EUR/USD     1,1803  +0,3  0,0032     1,1771   1,1782 
EUR/JPY     184,48  +0,5  0,9500     183,53  183,5200 
EUR/CHF     0,912  +0,1  0,0011     0,9109   0,9112 
EUR/GBP     0,871  -0,2  -0,0014     0,8724   0,8717 
USD/JPY     156,31  +0,3  0,4300     155,88  155,7500 
GBP/USD     1,3549  +0,5  0,0062     1,3487   1,3514 
USD/CNY     6,8692  -0,2  -0,0138     6,8830   6,8830 
USD/CNH     6,8539  -0,4  -0,0246     6,8785   6,8786 
AUS/USD     0,7114  +0,8  0,0059     0,7055   0,7063 
Bitcoin/USD 68.285,59  +6,6 4.229,49    64.056,10 64.259,98 
 
ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    65,44  -0,3   -0,19      65,63 
Brent/ICE    70,68  -0,1   -0,09      70,77 
 
Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     5.212,20  +1,3   64,40    5.147,80 
Silber      90,80  +4,0   3,47      87,33 
Platin    2.320,67  +7,0  152,72    2.167,95 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/ros

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February 25, 2026 12:07 ET (17:07 GMT)

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