Nach einer deutlichen Kurserholung hat die Aktie von DEWB die Verluste aus dem Vormonat vollständig wettgemacht. Auslöser der damaligen Schwäche war die Ankündigung einer Teilwertberichtigung auf die Beteiligung an aifinyo, nachdem das Unternehmen hinter den eigenen Planungen zurückgeblieben war.
Für das abgelaufene Geschäftsjahr dürfte DEWB deshalb einen Fehlbetrag von rund 5,4 Mio. Euro ausweisen. Trotz dieser Belastung liegt das Eigenkapital weiterhin bei etwa 4,75 Euro je Aktie. Am Kurstief lag der Kurs somit über 40 Prozent unter dem NAV, selbst nach der jüngsten Erholung beträgt die Differenz zum Buchwert noch immer mehr als ein Viertel. Damit unterstellt der Markt implizit, dass sich der Substanzwert weiter verringert.
Sollte sich diese Annahme als zu pessimistisch erweisen, eröffnet sich Spielraum nach oben - zumal sich die Kernbeteiligungen LAIQON und Stableton operativ solide entwickeln und auch das Umfeld für FinTech-Unternehmen erste Anzeichen einer Stabilisierung zeigt. Damit steigen die Chancen für lukrative Teilverkäufe seitens von DEWB. Kurzfristig ist ein solcher Schritt zwar nicht zwingend zu erwarten, doch im weiteren Jahresverlauf oder Anfang 2027 könnten sich Chancen ergeben.
(aktien-globlal.de, erstellt 26.02.26, 7:14 Uhr, veröffentlicht 26.02.26, 8:38 Uhr, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/).
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