Berlin - Die US-Amerikanerin Tricia Tuttle bleibt vorerst Intendantin der Berlinale. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf einen Sprecher von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer.
Demnach fand am Donnerstagmorgen im Kanzleramt die zuvor angekündigte Aufsichtsratssitzung der KBB GmbH statt. Die Gespräche über die Ausrichtung der Berlinale würden in den kommenden Tagen zwischen der Intendantin und dem Aufsichtsratsgremium fortgesetzt. Weimer hatte die Aufsichtsratssitzung der Träger-GmbH einberufen, um die "zukünftige Ausrichtung der Berlinale" zu klären.
Am Vortag hatte unter anderem die "Bild" berichtet, dass Weimer Tuttle möglicherweise abberufen will. Hintergrund der Krise des Filmfestivals sind die jüngsten Antisemitismusvorfälle bei der Berlinale. Vor allem eine Rede des syrisch-palästinensischen Regisseurs Abdallah Alkhatib bei der Preisverleihung hatte für Aufregung gesorgt. Nach den Berichten über eine mögliche Abberufung Tuttles hatten sich aber zahlreiche Filmschaffende sowie Mitarbeitende der Berlinale hinter die Intendantin gestellt.
Demnach fand am Donnerstagmorgen im Kanzleramt die zuvor angekündigte Aufsichtsratssitzung der KBB GmbH statt. Die Gespräche über die Ausrichtung der Berlinale würden in den kommenden Tagen zwischen der Intendantin und dem Aufsichtsratsgremium fortgesetzt. Weimer hatte die Aufsichtsratssitzung der Träger-GmbH einberufen, um die "zukünftige Ausrichtung der Berlinale" zu klären.
Am Vortag hatte unter anderem die "Bild" berichtet, dass Weimer Tuttle möglicherweise abberufen will. Hintergrund der Krise des Filmfestivals sind die jüngsten Antisemitismusvorfälle bei der Berlinale. Vor allem eine Rede des syrisch-palästinensischen Regisseurs Abdallah Alkhatib bei der Preisverleihung hatte für Aufregung gesorgt. Nach den Berichten über eine mögliche Abberufung Tuttles hatten sich aber zahlreiche Filmschaffende sowie Mitarbeitende der Berlinale hinter die Intendantin gestellt.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
