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Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
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MÄRKTE USA/Wall Street nach Nvidia-Zahlen gut behauptet erwartet

DJ MÄRKTE USA/Wall Street nach Nvidia-Zahlen gut behauptet erwartet

DOW JONES--Mit einem leichten Plus dürfte die Wall Street am Donnerstag in den Handel starten. Der Future auf den S&P-500 gewinnt 0,2 Prozent. Im Fokus stehen die am Vorabend nach der Schlussglocke veröffentlichten Geschäftszahlen von Nvidia und deren Einordnung. Der Chip-Hersteller hat im vierten Quartal einen Gewinnsprung und einen Rekordumsatz erzielt und damit die Sorgen wegen einer möglichen Blase bei Künstlicher Intelligenz (KI) zerstreut. Nettogewinn und Umsatz übertrafen die Erwartungen der Analysten deutlich. Auch der Ausblick auf das laufende Quartal übertraf die Schätzungen des Marktes.

Gleichwohl geht es mit der Nvidia-Aktie lediglich um 0,7 Prozent nach oben. Die Volatilität im Handel mit KI-Aktien dürfte trotz der starken Ergebnisse von Nvidia anhalten, erläutert Charu Chanana, Chef-Anlagestrategin bei Saxo Markets. Die KI-Story sei inzwischen ausgereift und Anleger wollten nun Beweise für die Monetarisierung und Ausgabendisziplin sehen, so die Strategin. Es könnten sich die KI-Wegbereiter entlang der Lieferkette, von der Stromversorgung über die Kühlung bis hin zur Vernetzung, als widerstandsfähiger erweisen. Ein Marktteilnehmer verweist zudem auf vage Aussagen zum China-Absatz bei Nvidia.

Der mäßige Aufschlag der Nvidia-Aktie sage wahrscheinlich mehr über den breiteren Markt aus als über die Ergebnisse des Unternehmens, heißt es. Investoren hätten die ersten Monate des Jahres 2026 damit verbracht, sich darüber Sorgen zu machen, wie KI Branchen wie den Software-Sektor sowie die aggressiven Kapitalausgabepläne der großen Technologiekonzerne umkrempeln könnte.

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 21. Februar zugelegt. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 4.000 auf 212.000. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg auf 215.000 vorhergesagt.

Bei den Einzelwerten geht es für die Aktien von Salesforce um 1,3 Prozent nach unten. Die Quartalszahlen des SAP-Konkurrenten fielen zwar besser als erwartet aus, der Ausblick blieb auf der Umsatzseite blieb aber unter der Markterwartung. CEO Marc Benioff betonte in einer Telefonkonferenz, er lasse sich von dem Ausverkauf bei Softwareunternehmen in den vergangenen Wochen nicht beirren.

Die Papiere von Nutanix schießen um 14,7 Prozent nach oben. Das Cloud-Computing-Unternehmen hat sich mit AMD für ein 250-Millionen-Dollar-Projekt zusammengetan, um eine Infrastrukturplattform zur Unterstützung von KI-Anwendungen zu entwickeln.

Die Aktien von Paramount steigen um 0,8 Prozent, nachdem das Unternehmen inmitten seiner Bemühungen um die Übernahme des Rivalen Warner Bros. Discovery durchwachsene Ergebnisse vorgelegt hat. Für die Aktien von Warner Bros. Discovery geht es nach Zahlen um 0,1 Prozent nach unten. Die Zahlen spielen derzeit nur eine untergeordenete Rolle, heißt es.

Der Goldpreis tritt auf der Stelle. Die Feinunze notiert bei 5.173 Dollar. Das Edelmetall profitiert übergeordnet weiter von seinem Status als "sicherer Hafen" mit Blick auf den Konflikt zwischen dem Iran und den USA. Die Gewinne werden jedoch durch die Sorge gebremst, dass die US-Zinsen noch einige Zeit unverändert bleiben könnten, heißt es.

Die Ölpreise zeigen sich weiterhin recht voaltil und hängen an den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran. Für die Notierungen von Brent und WTI geht es um bis zu 1,8 Prozent nach unten. Eine Lösung des Konflikts würde den Markt dazu veranlassen, schrittweise ein Risikoaufschlag von bis zu 10 Dollar pro Barrel abzubauen, der nach Meinung der ING derzeit eingepreist ist. "Sollten die Gespräche scheitern, bleibt das Aufwärtsrisiko bestehen, aber der Markt könnte mit einer vollständigen Reaktion warten, bis das Ausmaß möglicher US-Maßnahmen gegen den Iran deutlicher wird", so die Analysten.

Der Dollar notiert wenig verändert. Übergeordnet belastet die Unsicherheit über Zölle und Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank, heißt es. Ein neuer, vorübergehender globaler Zoll war am Dienstag in Kraft getreten, nachdem der Oberste Gerichtshof die meisten Zölle von US-Präsident Trump aufgehoben hatte. Unterdessen sagte der Präsident der Atlanta Fed, Raphael Bostic, am Mittwoch, der Riss zwischen der Fed und Trump habe begonnen, das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Zentralbank zu untergraben.

Am US-Anleihemarkt gibt es nur wenig Bewegung. Die Rendite zehnjähriger Papiere liegt bei 4,04 Prozent.

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DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:57 
EUR/USD     1,1811  +0,0  0,0002     1,1809   1,1808 
EUR/JPY     184,31  -0,2  -0,3300     184,64  184,5900 
EUR/CHF     0,9142  +0,2  0,0016     0,9126   0,9120 
EUR/GBP     0,8717  +0,1  0,0010     0,8707   0,8708 
USD/JPY     156,02  -0,2  -0,3100     156,33  156,3300 
GBP/USD     1,3546  -0,1  -0,0010     1,3556   1,3555 
USD/CNY     6,8409  -0,4  -0,0283     6,8692   6,8692 
USD/CNH     6,8355  -0,3  -0,0187     6,8542   6,8539 
AUS/USD     0,7119  -0,1  -0,0004     0,7123   0,7117 
Bitcoin/USD 68.052,64  -1,3  -886,32    68.938,96 68.655,05 
 
ROHÖL      zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    64,25  -1,8   -1,17      65,42 
Brent/ICE    69,69  -1,6   -1,16      70,85 
 
Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     5.172,85  +0,0   2,22    5.170,63 
Silber      87,14  -2,5   -2,27      89,42 
Platin    2.270,73  -0,7  -15,87    2.286,60 
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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February 26, 2026 08:52 ET (13:52 GMT)

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