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Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
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Kornelius Purps (antea): Der "AI Scare Trade"

27.02.2026 -

Der "AI Scare Trade"

Da sind wir wieder. Infolge einer fast schon skurril anmutenden Aneinanderreihung unglücklicher Zufälle wurde aus einer anvisierten kurzen CONCLUSIO-Unterbrechung eine ausgedehnte Pause. Aber nun sind wir zurück und planen, wieder im wöchentlichen Rhythmus zu veröffentlichen. A propos Rhythmus: Der Monat Februar war gekennzeichnet von fast schon gleichmäßig wiederkehrenden heftigen Kursrückschlägen in verschiedenen Aktienmarktsektoren. Der sogenannte "AI Scare Trade", zu Deutsch in etwa der "KI-Angsthandel", beherrschte die Schlagzeilen. Ich werde heute einige Beispiele für diesen "AI Scare Trade" präsentieren und darlegen, in welche Sektoren die Anleger flüchten.

Oberflächlich betrachtet verlief das Börsengeschehen in den ersten zwei Monaten dieses Jahres ruhig. Maßgebliche Aktienindizes bewegten sich bislang innerhalb überschaubarer Bandbreiten von drei (DAX) oder fünf (S&P 500) Prozent. Diese Indexbetrachtung verschleiert jedoch die erheblichen Performanceunterschiede einzelner Branchen oder gar einzelner Unternehmenstitel.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Beitrag zu lesen.
© 2026 Asset Standard
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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

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