DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
BEIERSDORF - Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf wird keine Klage zur Rückerstattung gezahlter Zölle in den USA einreichen. Das sagte Vorstandschef Vincent Warnery im Interview mit dem Handelsblatt. "Wir werden uns einer solchen Klage nicht anschließen", sagte Warnery. 90 Prozent der Produkte, die Beiersdorf in den USA verkauft, kommen aus Mexiko oder den USA selbst. Mit Mexiko gebe es einen gültigen Handelsvertrag bis 2036. "Im Gegensatz zu einigen Wettbewerbern sind wir deshalb kaum von den Zöllen betroffen. Wenn wir Geld wiederbekommen können, werden wir das natürlich versuchen. Aber wir werden nicht klagen." Die Auswirkungen des Kriegs im Iran sind laut Warnery für Beiersdorf aktuell überschaubar. "Unser Geschäft in der Region ist verhältnismäßig klein, deshalb sind wir nicht sehr betroffen." Auch von einer unmittelbaren Preissteigerung durch die geschlossene Straße von Hormus geht Warnery nicht aus. (Handelsblatt)
BEIERSDORF - "Natürlich sind wir mit der Entwicklung des Aktienkurses nicht zufrieden", sagt Beiersdorf-CFO Astrid Hermann nach dem Kurssturz vom Dienstag. Die Reaktion zeige, dass der Markt aktuell sehr sensibel auf vorsichtige Ausblicke reagiert. Im Interview der Börsen-Zeitung weist sie auf die "sehr robuste Liquidität", die bei über 4 Milliarden Euro liegt, hin. Diese hohe Liquidität sei auch die Grundlage für die angekündigten Aktienrückkäufe im Umfang von bis zu 750 Millionen Euro, die Beiersdorf in den nächsten zwei Jahren umsetzen wolle. "Auch mögliche Add-on-Akquisitionen könnten wir ohne Weiteres stemmen", fügte Hermann hinzu. "Unsere Kapitalallokation bleibt dabei klar priorisiert und flexibel, selbst in einem anspruchsvolleren Marktumfeld." (Börsen-Zeitung)
ZF FIREDIRCHSHAFEN - Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen startet ein neues Personalabbau-Programm in der Konzernverwaltung, in der deutschlandweit 4.500 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten beschäftigt sind. ZF bestätigt eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat, nach der gemeinsam "Zielkorridore für eine notwendige Verschlankung der Zentralressorts" definiert werden sollen. Betroffen seien Bereiche wie das Personalwesen, Finanzen, Vertrieb, Marketing und Kommunikation, Einkauf oder auch die Qualitätssicherung. Das Besondere: Das neue Personalabbau-Programm nennt keine festen Abbauzahlen. Vielmehr, so heißt es im ZF-Intranet, werde jede Konzernfunktion individuell betrachtet - anhand realer Arbeitsvolumina, Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Erst danach werde über mögliche Personalanpassungen entschieden. Die Beratungen zu dem strategischen Transformationsprogramm "ZF Lean Group" sollen bis zum 30. Juni 2026 abgeschlossen sein. (Wirtschafts-Woche)
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March 04, 2026 00:18 ET (05:18 GMT)
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