Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 04.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
60.000 USD pro Tonne! Entsteht hier der nächste Gewinner im Antimon-Boom?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: A1EWWW | ISIN: DE000A1EWWW0 | Ticker-Symbol: ADS
Xetra
04.03.26 | 11:55
137,10 Euro
-6,80 % -10,00
1-Jahres-Chart
ADIDAS AG Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
ADIDAS AG 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
136,75136,8012:11
136,800,00012:11
Dow Jones News
352 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE EUROPA/Stabilisierung nach Kurseinbruch - Adidas schwach

DJ MÄRKTE EUROPA/Stabilisierung nach Kurseinbruch - Adidas schwach

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte stabilisieren sich am Mittwochmorgen. Nach dem massiven Ausverkauf der vergangenen beiden Tage legt der DAX um 0,3 Prozent auf 23.864 Punkte zu, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,2 Prozent nach oben. Der Nahostkonflikt ist weiterhin das alles bestimmende Thema, er sorgt für eine steigende Inflation in Folge höherer Energiepreise und damit für nachgelagerte Effekte. Derweil geht der Krieg unvermindert weiter.

Ein Blick auf den Ölpreis, den aktuellen Gradmesser für die erreichte Eskalationsstufe in der Region, zeigt, dass das Barrel der Sorte Brent etwas höher bei 83,50 Dollar am Terminmarkt gehandelt wird. Aus dem Devisenmarkt weicht ein wenig die Volatilität der vergangenen beiden Tage, der Euro bewegt sich mit knapp 1,16 Dollar seitwärts. Damit scheint am Kapitalmarkt zunächst das erhöhte Risiko eingepreist zu sein. Allerdings ist mit schnellen und heftigen Ausschlägen zu rechnen, sollte sich die Nachrichtenlage ändern.

Adidas mit Ausblick schwach

Der Ausblick auf 2026 bei Adidas enttäusche, heißt es in einer ersten Analyse aus dem Hause RBC. Die EBIT-Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bedeute eine Senkung der Konsensschätzungen um 15 Prozent. Die Analysten stellen sogar in den Raum, dass das Unternehmen das ausgegebene Margenziel für das laufende Jahr verfehlen könnte. Die Vertragsverlängerung von Björn Gulden bis zum 31. Dezember 2030 sei beruhigend zu werten. Der Kurs fällt um 7,2 Prozent.

Bayer (-2,7%) hat im vierten Quartal besser als erwartet abgeschnitten, doch der Ausblick für 2026 deute wegen der Wechselkurse auf eine Senkung der Konsensschätzungen hin, wie die Analysten von JP Morgan urteilen. Der Quartalsumsatz des Agrar- und Pharmakonzerns habe die Konsensschätzungen um 1 Prozent übertroffen, was laut den Analysten hauptsächlich dem Agrargeschäft zu verdanken ist.

Weil Continental die wichtigsten Finanzkennziffern für das vierte Quartal 2025 bereits veröffentlicht hat, liegt der Fokus auf dem Ausblick für 2026. Von den Bernstein-Analysten heißt es in einer ersten Einschätzung, Umsatz und Marge lägen unter Konsens. Die Aktie handelt knapp 3 Prozent im Minus.

Traton hat eine eher vorsichtige Prognose abgegeben und rechnet nach der schlechteren Entwicklung im vergangenen Jahr auch angesichts des unsicheren Umfelds 2026 mit keiner Trendwende. Der Kurs verliert 0,5 Prozent.

Bei den am Vorabend vorgelegten Viertquartalszahlen von ASM International (+4%) heben die Jefferies-Analysten die Bruttomarge von 49,8 Prozent positiv hervor, sie hatten mit nur 49 Prozent gerechnet. Auch der Ausblick liege oberhalb der Erwartung. Der niederländische Hersteller von Wafer-Bearbeitungsanlagen erwartet für das erste Quartal einen Umsatz von 830 Millionen Euro, was rund 8 Prozent über dem hauseigenen wie auch den Marktschätzungen liege.

In einer ersten Reaktion wird an der Börse der 2026er-Ausblick von Redcare Pharmacy als enttäuschend eingestuft, die Aktie rauscht 13 Prozent gen Süden. Während die 2025er-Geschäftszahlen von Sixt mehr oder weniger in Rahmen der Erwartungen ausgefallen sind, hebt ein Marktteilnehmer den Ausblick auf 2026 positiv hervor. Dies könnte zu einer kleinen Erholung des Aktienkurses führen. Für 2026 erwartet das Unternehmen einen erneuten Umsatzrekord bei weiter verbesserter Marge. Der Kurs zieht um 7 Prozent an.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.785,57  +0,2   13,84    5.771,73      16,8 
Stoxx-50    5.048,11  +0,2   11,52    5.036,59      11,9 
DAX      23.864,12  +0,3   73,47    23.790,65      19,9 
MDAX      29.889,19  +0,3   88,17    27.039,42      15,3 
TecDAX     3.656,77  +1,1   39,46    3.091,28      4,8 
SDAX      17.171,23  +0,5   77,14    13.062,07      22,4 
CAC       8.108,41  +0,1    4,57    8.103,84      10,0 
SMI      13.454,36  +0,4   49,43    13.404,93      11,4 
ATX       5.395,21  -0,7   -38,60    5.433,81      38,3 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:25 Uhr 
EUR/USD      1,1600  -0,1  -0,0013     1,1613     1,1593 
EUR/JPY      182,67  -0,2  -0,4400     183,11    182,9200 
EUR/CHF      0,9071  -0,1  -0,0006     0,9077     0,9072 
EUR/GBP      0,8692  +0,0   0,0001     0,8691     0,8704 
USD/JPY      157,43  -0,2  -0,2800     157,71    157,7700 
GBP/USD      1,3345  -0,1  -0,0009     1,3354     1,3315 
USD/CNY      6,9098  +0,2   0,0102     6,8996     6,8996 
USD/CNH      6,9158  -0,0  -0,0005     6,9163     6,9232 
AUS/USD      0,7026  -0,1  -0,0007     0,7033     0,7018 
Bitcoin/USD  70.538,65  +3,7  2.489,29    68.049,36   68.941,37 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     76,89  +3,1    2,33      74,56 
Brent/ICE     84,19  +3,4    2,79      81,40 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.179,19  +1,8   92,72    5.086,47 
Silber       85,71  +4,5    3,67      82,04 
Platin     2.161,07  +3,8   78,47    2.082,60 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 04, 2026 03:55 ET (08:55 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

Im aktuellen Spezialreport stellen wir drei Versorger vor, die defensive Stärke mit attraktivem Potenzial kombinieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die nächste Versorgerwelle Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.