Die Eskalation im Nahen Osten erhöht das operative Risiko für Airbus geringfügig aufgrund der regionalen Lieferketten, insbesondere über Partner in den VAE wie Strata. Am grundlegenden Equity Case ändert dies jedoch nichts. Die Präsenz in der Region ist zwar relevant, die Ergebnisentwicklung wird jedoch weiterhin primär durch Produktionsausführung und die Disziplin beim Hochfahren der Fertigung bestimmt. Die Konzentration von zulieferbezogener Infrastruktur rund um Flughäfen erhöht zwar das Risiko temporärer logistischer Störungen, wir halten dieses Risiko in einem Szenario eines kurzen und begrenzten Konflikts jedoch für beherrschbar. Im Verteidigungsbereich sehen wir kurzfristig nur begrenztes Upside, wobei die wichtigste Verbindung indirekt über MBDA entsteht. Wir nehmen eine kleine Risikoanpassung in unseren Schätzungen vor und senken unser Kursziel auf EUR 173,00 (zuvor EUR 175,00), stufen die Aktie nach der jüngsten Kurskorrektur von über 20% jedoch auf HOLD hoch. Mittelfristig dürfte die Bewertung stärker vom zunehmenden Wettbewerbsdruck durch COMAC abhängen als von kurzfristiger geopolitischer Volatilität. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/airbus-se
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