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Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
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WKN: 555200 | ISIN: DE0005552004 | Ticker-Symbol: DHL
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02.04.26 | 17:35
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MÄRKTE EUROPA/DAX gut behauptet - DHL enttäuscht mit Ausblick

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX gut behauptet - DHL enttäuscht mit Ausblick

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte drehen am Donnerstag nach den deutlichen Aufschlägen des Vortages am Morgen leicht ins Plus. Die Dynamik des Vortages ist aber raus. So notiert der DAX am Morgen 0,1 Prozent höher bei 24.231 Punkten, der Euro-Stoxx-50 handelt 0,1 Prozent im Plus. Die Schwankungen an den Aktienmärkten dürften auf Grund der Kriegswirren im Nahen Osten und je nach Nachrichtenlage hoch bleiben. Der Konflikt droht sich weit über den Iran hinaus auszudehnen und die Gefahr besteht, das Amerikas NATO-Verbündete hineingezogen werden.

Verteidigungsminister Pete Hegseth nannte einen längeren Zeitrahmen für den Krieg und sagte, dieser könne bis zu acht Wochen dauern, bisher war von vier Wochen gesprochen worden. Goldman Sachs erklärt, dass das Risiko einer Korrektur angesichts der hohen Bewertung globaler Aktien hoch sei, der Nahost-Konflikt den Markt jedoch wahrscheinlich nicht in einen Bärenmarkt stürzen werde. Der Preis für Öl, der aktuelle Gradmesser für die Risikobereitschaft unter Investoren, legt am Morgen leicht auf 84 Dollar je Barrel Brent zu. Der Euro handelt etwas tiefer bei knapp 1,16 Dollar.

Neben den Nahost-Schlagzeilen gilt es auch Geschäftsausweise zu verarbeiten. So hat DHL Group (-4,7%) ihr Gewinnziel für 2025 auch bei einem leicht schwächeren vierten Quartal übertroffen. Obwohl der Umsatz wegen negativer Währungseffekte und rückläufiger Transportvolumina auf Routen in die USA im vergangenen Jahr um 1,6 Prozent auf 82,9 Milliarden Euro gesunken ist, gelang es dem Logistikkonzern, das operative Ergebnis (EBIT) um 3,7 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro zu steigern, was der Markterwartung entspricht. Von MPCM heißt es, dass der Ausblick für das neue Geschäftsjahr jedoch hinter dem Konsens geblieben sei.

Bei Merck KGaA steht wohl ein weiteres Übergangsjahr an, was Anleger mit einem Minus von 0,4 Prozent bei der Aktie quittieren. Der Pharma- und Technologiekonzern hat seine Prognose im vergangenen Geschäftsjahr erreicht, gibt für das laufende Jahr allerdings unter Verweis auf negative Wechselkurseffekte einen verhaltenen Ausblick. So soll der Umsatz bestenfalls leicht steigen, möglicherweise aber auch leicht sinken. Beim operativen Ergebnis sind die Chancen eines Rückgangs noch größer.

Bayer hat einen wichtigen Etappenerfolg bei der geplanten Einigung mit zahlreichen Klägern um den Unkrautvernichter Roundup (Glyphosat) in den USA erzielt. Die vollständige Annahme des Vergleichs durch die Kläger ist für die Analysten bei Berenberg noch keine ausgemachte Sache, und ein Urteil des US-Supreme Court bleibe entscheidend. Anleger bleiben skeptisch, die Aktie verliert 2 Prozent.

In Deutschland haben aus dem Immobiliensektor Patrizia und LEG Geschäftszahlen vorgelegt. Patrizia klettern leicht, nachdem der Immobilienkonzern im abgelaufenen Geschäftsjahr das EBITDA um 35,4 Prozent auf 63,0 Millionen Euro gesteigert hat. LEG Immobilien hat indes im vergangenen Jahr den operativen Gewinn deutlich gesteigert und profitierte dabei von der Integration der übernommenen Brack Capital Properties (BCP), dem Mietwachstum und dem Anstieg bei Zusatzdienstleistungen. LEG bestätigte ihren im November veröffentlichten Ausblick auf 2026. Für das abgelaufene Jahr sollen die Aktionäre eine Dividende von 2,92 Euro erhalten nach 2,70 Euro im Vorjahr. Der Kurs verliert 0,5 Prozent.

Während die 2025er-Zahlen bei Renk im Rahmen der Erwartung ausgefallen seien, moniert ein Aktienhändler den Ausblick auf das laufende Jahr. So strebe Renk einen Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro an, hier liege der Konsens knapp darüber. Das bereinigte EBIT werde in der Spanne von 255 Millionen bis 285 Millionen Euro erwartet, hier bewege sich der Konsens bereits am oberen Rand. Die Aktie handelt in Folge 3 Prozent tiefer.

GFT Technologies SE (+7%) hat die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 übertroffen und damit die Umsetzungskraft ihrer KI-fokussierten Fünf-Jahres-Strategie unter Beweis gestellt. Die Ergebnisse spiegeln die disziplinierte Skalierung des KI-gestützten Delivery-Modells von GFT in einem Umfeld wider, das von selektivem Investitionsverhalten der Kunden geprägt war.

Ströer (-6%) hat ebenfalls Viertquartalszahlen für 2025 vorgelegt. Umsatz und EBITDA lagen für die Analysten bei JP Morgan einen Hauch über den Erwartungen und bestätigten eine widerstandsfähige operative Leistung im Quartal. Die Prognose für 2026 enttäusche jedoch wegen zuvor optimistischeren Tönen.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.876,35  +0,1    5,43    5.870,92      16,8 
Stoxx-50    5.107,15  +0,1    5,48    5.101,67      11,9 
DAX      24.230,68  +0,1   25,32    24.205,36      19,9 
MDAX      30.372,01  +0,1   14,73    27.039,42      15,3 
TecDAX     3.721,62  +0,1    3,49    3.091,28      4,8 
SDAX      17.635,92  +0,5   79,91    13.062,07      22,4 
CAC       8.166,16  -0,0   -1,57    8.167,73      10,0 
SMI      13.477,61  -0,3   -33,13    13.510,74      11,4 
ATX       5.496,45  -0,4   -19,40    5.515,85      38,3 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:25 Uhr 
EUR/USD      1,1609  -0,2  -0,0024     1,1633     1,1593 
EUR/JPY      182,46  -0,1  -0,2300     182,69    182,9200 
EUR/CHF      0,9058  -0,0  -0,0004     0,9062     0,9072 
EUR/GBP      0,8702  +0,1   0,0006     0,8696     0,8704 
USD/JPY      157,16  +0,1   0,1300     157,03    157,7700 
GBP/USD      1,3338  -0,3  -0,0034     1,3372     1,3315 
USD/CNY      6,8948  -0,0  -0,0021     6,8969     6,8996 
USD/CNH      6,8959  +0,1   0,0034     6,8925     6,9232 
AUS/USD      0,7045  -0,4  -0,0028     0,7073     0,7018 
Bitcoin/USD  72.518,71  -1,1  -827,84    73.346,55   68.941,37 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     76,73  +2,8    2,07      74,66 
Brent/ICE     83,82  +3,0    2,42      81,40 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.164,21  +0,6   28,89    5.135,32 
Silber       83,71  +0,4    0,30      83,41 
Platin     2.184,49  +1,7   35,99    2.148,50 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/flf

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March 05, 2026 04:09 ET (09:09 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

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