(neu: Mehr Informationen zur Konstruktion der potenziellen Stimmrechte.)
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Der mögliche größere Einstieg des britischen Milliardärs und Investors Michael Ashley bei Puma hat die Aktien des Sportwarenkonzerns am Donnerstag angetrieben. Konkret geht es um den Verkauf von Finanzinstrumenten (sogenannte Short Puts), die bei Fälligkeit rund 5,6 Prozent der Stimmrechte an Puma bedeuten. Dies geht aus einer Stimmrechtsmitteilung vom Donnerstag hervor. Am frühen Nachmittag verteuerten sich die Puma-Aktien um gut sieben Prozent auf 23,21 Euro. Seit Dezember pendeln die Papiere um die Marke von 23 Euro, teils mit starken Ausschlägen in beide Richtungen.
Ashley räumt durch den Verkauf dieser Put-Optionen den Käufern das Recht ein, ihm Puma-Aktien zu veräußern, sollten die Puma-Aktien unter eine festgelegte Kursschwelle rutschen. Im Gegenzug erhält er als sogenannter Stillhalter in dem Geschäft im Voraus eine Optionsprämie.
Ashley setzt anscheinend darauf, dass die Puma-Papiere zumindest nicht allzu viel an Wert verlieren oder sogar steigen. Laut einem Börsianer könnte er aber auch darauf spekulieren, einen aus seiner Sicht günstigen Einstieg bei Puma zu erwischen - wenn der Kurs unter die vereinbarte Put-Schwelle fällt. Über andere Finanzinstrumente werden Ashley gegenwärtig 0,17 Prozent an Puma zugerechnet.
Die Frasers Group von Ashley ist auch als aktivistischer Investor bekannt, will also bei Unternehmen auch gerne mal ein Wörtchen mitreden. Die Frasers Group hält etwa rund 25 Prozent am Modekonzern Hugo Boss./mis/ag/bek/stk/men
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