München - Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder nimmt die hohen Sprit- und Gaspreise zum Anlass, eine Grundsatzdebatte über die CO2-Bepreisung anzustoßen.
Sollte die Iran-Krise länger andauern und das "scharfe Schwert des Kartellrechts" noch nicht für einen Preisrückgang an den Zapfsäulen ausreichen, müsse man eine zumindest vorübergehende Reduzierung der CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe in Erwägung ziehen. "Wenn in zwei Wochen sich nichts ändert, dann muss man über das CO2 nachdenken", sagte Söder am Donnerstag dem Nachrichtensender "Welt TV".
Es könne sein, dass sich "in der jetzigen Phase" durch die Verknappung von fossilen Brennstoffen "extrem erhöhte Preise ergeben", warnte Söder. "Dann ist Deutschland und Europa durch die sehr hohe CO2-Bepreise im Vergleich zu China und anderen im internationalen Nachteil. Also wäre es vorübergehend klug, das auszusetzen, bis die Krise vorbei ist. Diese Krise wird jetzt nicht drei Jahre dauern."
Perspektivisch müsse man ohnehin CO2-freie Lösungen zur Energieerzeugung finden, auch mit neuen Technologien wie der Kernfusion. "Aber bis dahin, für eine vorübergehende Maßnahme, könnte das schon zu einer großen Entlastung führen."
Ein solches Aussetzen wäre für Söder nur der erste Schritt zu einer viel grundsätzlicheren Debatte über die Zukunft der CO2-Bepreisung: "Darüber müssen wir sowieso nachdenken, über die CO2-Bepreisung. Weil sie mittlerweile unsere Wettbewerbsfähigkeit so fundamental beeinträchtigt."
Söder weiter: "Deswegen werden wir - das aber auch sehr viel europäisch - darüber nachdenken müssen, die CO2-Bepreisung auszusetzen, runterzufahren, um unsere Wirtschaft lebensfähig zu halten." Insgesamt müsse in der EU ein Umdenken stattfinden, "wie die gesamte mögliche Energiekrise für den Kontinent wirken könnte, für die Wirtschaft - und sich da auch ein bisschen bewegen", so Söder. "Also nicht mit diesem sehr restriktiven Green-Deal-Mindset, das da herrscht."
Sollte die Iran-Krise länger andauern und das "scharfe Schwert des Kartellrechts" noch nicht für einen Preisrückgang an den Zapfsäulen ausreichen, müsse man eine zumindest vorübergehende Reduzierung der CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe in Erwägung ziehen. "Wenn in zwei Wochen sich nichts ändert, dann muss man über das CO2 nachdenken", sagte Söder am Donnerstag dem Nachrichtensender "Welt TV".
Es könne sein, dass sich "in der jetzigen Phase" durch die Verknappung von fossilen Brennstoffen "extrem erhöhte Preise ergeben", warnte Söder. "Dann ist Deutschland und Europa durch die sehr hohe CO2-Bepreise im Vergleich zu China und anderen im internationalen Nachteil. Also wäre es vorübergehend klug, das auszusetzen, bis die Krise vorbei ist. Diese Krise wird jetzt nicht drei Jahre dauern."
Perspektivisch müsse man ohnehin CO2-freie Lösungen zur Energieerzeugung finden, auch mit neuen Technologien wie der Kernfusion. "Aber bis dahin, für eine vorübergehende Maßnahme, könnte das schon zu einer großen Entlastung führen."
Ein solches Aussetzen wäre für Söder nur der erste Schritt zu einer viel grundsätzlicheren Debatte über die Zukunft der CO2-Bepreisung: "Darüber müssen wir sowieso nachdenken, über die CO2-Bepreisung. Weil sie mittlerweile unsere Wettbewerbsfähigkeit so fundamental beeinträchtigt."
Söder weiter: "Deswegen werden wir - das aber auch sehr viel europäisch - darüber nachdenken müssen, die CO2-Bepreisung auszusetzen, runterzufahren, um unsere Wirtschaft lebensfähig zu halten." Insgesamt müsse in der EU ein Umdenken stattfinden, "wie die gesamte mögliche Energiekrise für den Kontinent wirken könnte, für die Wirtschaft - und sich da auch ein bisschen bewegen", so Söder. "Also nicht mit diesem sehr restriktiven Green-Deal-Mindset, das da herrscht."
© 2026 dts Nachrichtenagentur
