Stuttgart - Der CDU-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg, Manuel Hagel, sieht nach der Landtagswahl die Initiative für Koalitionsverhandlungen zunächst bei den Grünen.
"Der Regierungsbildungsauftrag liegt jetzt bei Bündnis 90/Die Grünen, wenn sich ihre Zahlen bewahrheiten", sagte Hagel am Sonntagabend in der ARD. Der Ball liege jetzt bei den Grünen "im Spielfeld".
Die CDU werde in den kommenden Tagen "mit klarem Kopf" im Landesvorstand und der Landtagsfraktion "das weitere Vorgehen beraten", fügte der CDU-Spitzenkandidat hinzu. Die Frage nach einem möglichen Posten für ihn als Vize-Ministerpräsident stelle sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht, so Hagel.
Laut den neuesten Hochrechnungen von ARD und ZDF kommen die Grünen bei der Wahl im Mittel auf 31,4 Prozent. Damit liegen sie vor der CDU (29,8 Prozent), womit der Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir bei der wahrscheinlichen Fortsetzung der grün-schwarzen Koalition Ministerpräsident werden dürfte. Die CDU könnte rechnerisch auch mit der AfD koalieren, die auf 18,2 Prozent kommt - dies schließen die Christdemokraten aber aus. Bitter lief der Wahltag für die SPD, die nur auf 5,5 Prozent kommt. Die FDP fliegt mit 4,4 Prozent aus dem Landtag, ebenso schafft es die Linke mit dem gleichen Ergebnis nicht ins Parlament.
"Der Regierungsbildungsauftrag liegt jetzt bei Bündnis 90/Die Grünen, wenn sich ihre Zahlen bewahrheiten", sagte Hagel am Sonntagabend in der ARD. Der Ball liege jetzt bei den Grünen "im Spielfeld".
Die CDU werde in den kommenden Tagen "mit klarem Kopf" im Landesvorstand und der Landtagsfraktion "das weitere Vorgehen beraten", fügte der CDU-Spitzenkandidat hinzu. Die Frage nach einem möglichen Posten für ihn als Vize-Ministerpräsident stelle sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht, so Hagel.
Laut den neuesten Hochrechnungen von ARD und ZDF kommen die Grünen bei der Wahl im Mittel auf 31,4 Prozent. Damit liegen sie vor der CDU (29,8 Prozent), womit der Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir bei der wahrscheinlichen Fortsetzung der grün-schwarzen Koalition Ministerpräsident werden dürfte. Die CDU könnte rechnerisch auch mit der AfD koalieren, die auf 18,2 Prozent kommt - dies schließen die Christdemokraten aber aus. Bitter lief der Wahltag für die SPD, die nur auf 5,5 Prozent kommt. Die FDP fliegt mit 4,4 Prozent aus dem Landtag, ebenso schafft es die Linke mit dem gleichen Ergebnis nicht ins Parlament.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
