Anzeige
Mehr »
Dienstag, 21.07.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
42 Proben im Labor - Jetzt beginnt die spannendste Phase für diese Wolfram-Aktie
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
895 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Berenberg: Märkte Monitor 09.03.2026

Aktueller Marktkommentar

Fünf Tage nach Beginn von Operation Epic Fury haben US-Aktien trotz der Tötung von Ayatollah Ali Khamenei bislang vergleichsweise ruhig reagiert. Es scheint, als setzten Anleger auf eine schnelle Deeskalation, wofür Präsident Trump zweifellos zahlreiche Anreize hat. Die öffentliche Unterstützung für den Krieg ist gering, für einen Einsatz von Bodentruppen noch geringer. Entsprechend gehen wir davon aus, dass diese politischen Zwänge die Regierung zu einer raschen Lösung drängen werden, zumal in diesem Jahr noch die US Zwischenwahlen anstehen und ein spürbarer Anstieg der Benzinpreise beziehungsweise eine breitere Inflationswelle politisch höchst unwillkommen wäre. Gleichzeitig neigen Konflikte dieser Art dazu, sich zuzuspitzen, und das Zeitfenster für eine Lösung ohne größere Marktverwerfungen ist begrenzt. Sollte sich die Auseinandersetzung bis Ende März hinziehen, dürfte der Ölpreis in Richtung der Marke von 150 US Dollar je Barrel tendieren. Eine Möglichkeit, dem starken und schnellen Ölpreisanstieg entgegenzuwirken, wäre das Anzapfen strategischer Ölreserven. Unser Basisszenario bleibt, dass der Konflikt in absehbarer Zeit (etwas) abkühlt, auch wenn die Risiken zuletzt spürbar zugenommen haben.

Kurzfristiger Ausblick

Auch in dieser Woche dürfte der Nahost-Konflikt das treibende Thema an den Märkten sein, bei dem bislang noch kein Ende absehbar ist. Wenngleich unser Basisszenario ein zeitnahes Kriegsende vorsieht, besteht das Risiko einer längeren Auseinandersetzung und damit auch länger höheren Energiepreisen, welche sich negativ auf die Verbraucherpreise auswirken könnten. Abseits vom Nahost-Konflikt finden am Sonntag die Landtagswahlen in Deutschland statt. Heute Morgen erschienen neben den chinesischen Verbraucherpreisen (Feb.) zunächst Daten zur Industrieproduktion aus Deutschland (Jan.). Morgen stehen zudem die deutschen Exportdaten (Jan.) auf dem Kalender. Der Fokus dürfte sich jedoch auf die US-Verbraucherpreise (Feb.) am Mittwoch richten. Während am Donnerstag die Erstanträge für Arbeitslosenunterstützung (Mrz.) veröffentlicht werden, erscheinen am Freitag Daten zu den Einkommen & Ausgaben privater Haushalte aus den USA (Jan.) sowie das Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan (Mrz.). In der Folgewoche stehen wichtige Zentralbanksitzungen an.

Klicken Sie hier und lesen Sie den vollständigen Berenberg Märkte Monitor.

© 2026 Asset Standard
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.