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Berenberg: Märkte Monitor 09.03.2026

Aktueller Marktkommentar

Fünf Tage nach Beginn von Operation Epic Fury haben US-Aktien trotz der Tötung von Ayatollah Ali Khamenei bislang vergleichsweise ruhig reagiert. Es scheint, als setzten Anleger auf eine schnelle Deeskalation, wofür Präsident Trump zweifellos zahlreiche Anreize hat. Die öffentliche Unterstützung für den Krieg ist gering, für einen Einsatz von Bodentruppen noch geringer. Entsprechend gehen wir davon aus, dass diese politischen Zwänge die Regierung zu einer raschen Lösung drängen werden, zumal in diesem Jahr noch die US Zwischenwahlen anstehen und ein spürbarer Anstieg der Benzinpreise beziehungsweise eine breitere Inflationswelle politisch höchst unwillkommen wäre. Gleichzeitig neigen Konflikte dieser Art dazu, sich zuzuspitzen, und das Zeitfenster für eine Lösung ohne größere Marktverwerfungen ist begrenzt. Sollte sich die Auseinandersetzung bis Ende März hinziehen, dürfte der Ölpreis in Richtung der Marke von 150 US Dollar je Barrel tendieren. Eine Möglichkeit, dem starken und schnellen Ölpreisanstieg entgegenzuwirken, wäre das Anzapfen strategischer Ölreserven. Unser Basisszenario bleibt, dass der Konflikt in absehbarer Zeit (etwas) abkühlt, auch wenn die Risiken zuletzt spürbar zugenommen haben.

Kurzfristiger Ausblick

Auch in dieser Woche dürfte der Nahost-Konflikt das treibende Thema an den Märkten sein, bei dem bislang noch kein Ende absehbar ist. Wenngleich unser Basisszenario ein zeitnahes Kriegsende vorsieht, besteht das Risiko einer längeren Auseinandersetzung und damit auch länger höheren Energiepreisen, welche sich negativ auf die Verbraucherpreise auswirken könnten. Abseits vom Nahost-Konflikt finden am Sonntag die Landtagswahlen in Deutschland statt. Heute Morgen erschienen neben den chinesischen Verbraucherpreisen (Feb.) zunächst Daten zur Industrieproduktion aus Deutschland (Jan.). Morgen stehen zudem die deutschen Exportdaten (Jan.) auf dem Kalender. Der Fokus dürfte sich jedoch auf die US-Verbraucherpreise (Feb.) am Mittwoch richten. Während am Donnerstag die Erstanträge für Arbeitslosenunterstützung (Mrz.) veröffentlicht werden, erscheinen am Freitag Daten zu den Einkommen & Ausgaben privater Haushalte aus den USA (Jan.) sowie das Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan (Mrz.). In der Folgewoche stehen wichtige Zentralbanksitzungen an.

Klicken Sie hier und lesen Sie den vollständigen Berenberg Märkte Monitor.

© 2026 Asset Standard
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.