Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Explorer vor Durchbruch? 2 Kilometer Anomalie - trifft diese Aktie jetzt den Jackpot?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
840 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Stephan Fritz (Flossbach von Storch): Risikohinweis

06.03.2026 -

"Alle verdienen - nur ich nicht?" - Dieses Gefühl ist an der Börse weit verbreitet, gefährlich und oft der Ursprung von Verlusten. Warum "Fear of Missing Out" keine gute Anlagestrategie ist.

Mitte Februar haben wir unsere Follower auf unserem LinkedIn-Kanal in einer kleinen Umfrage gefragt: Was ist für euch aktuell die größte Herausforderung beim Investieren? Die häufigste Antwort lautete: FOMO - "Fear of Missing Out", also die Angst, etwas zu verpassen. Nicht schnell genug zu sein. Nicht mutig genug zu sein.

Wenn Kurse laufen, KI-Hypes Schlagzeilen dominieren und einzelne Märkte scheinbar nur eine Richtung kennen, entsteht schnell das Gefühl: Alle verdienen - nur ich nicht. Genau deshalb möchten wir uns heute mit diesem Thema befassen - verbunden mit einem Risikohinweis in eigener Sache.

Der Kapitalmarkt im Jahr 2025 war geprägt von Gegensätzen: geopolitische Unsicherheit, KI-Euphorie und starke Währungsbewegungen bestimmten das Bild. Die Goldpreisentwicklung war 2025 stark, der Dollar schwach - und für viele Anlegerinnen und Anleger ein Performance-Spielverderber. Aktien? Nichts für schwache Nerven.

Der Nährboden für FOMO

Im Januar erschreckte das chinesische Start-up Deepseek die Märkte, im April sorgten Zolldrohungen von US-Präsident Trump für Verunsicherung. Kurz darauf: Erholung. Deals. Neue KI-Fantasien - und die Rekordjagd an den US-Börsen ging weiter. Ein Jahr voller Extreme - und genau der Nährboden für FOMO.

Unsere Multi-Asset-Strategie verzeichnete im Vergleich zum S&P500 deutlich geringere Rücksetzer. Breite Diversifikation und Absicherung haben Nerven geschont. Ja, Absicherung kostet Rendite. Aber man kann sie auch als Ruhiger-Schlaf-Prämie verstehen.

Eine Philosophie, die nicht beliebig ist

Welches Fazit werden wir Ende 2026 ziehen?

Das wissen wir nicht.

Was wir wissen: Auch das aktuelle Marktumfeld verlangt Anlegerinnen und Anlegern viel Disziplin ab. Realistische Renditeerwartungen. Ein nüchterner Blick auf Bewertungen. Eine robuste Portfoliokonstruktion. All das ist wichtiger denn je.

Aus Angst, etwas zu verpassen, die eigenen Grundsätze über Bord zu werfen, das halten wir derzeit für das größte Anlagerisiko.

Mit unserer Marktsicht ecken wir gelegentlich an - und genau das schätzen viele unserer Kundinnen und Kunden seit Jahren. Dass diese Ecken und Kanten keine Marketingfloskeln sind, zeigt unser Pentagramm. Es steht für eine Philosophie, die nicht beliebig ist.

Wir machen daraus keinen Kreis, nur damit er überall hineinpasst. Wir ersetzen Diversifikation nicht durch mutige Konzentration. Wir tauschen Wert nicht gegen schicke Trends und ersetzen Qualität nicht durch knackige Narrative - in der Hoffnung (statt Solvenz), es werde schon gutgehen. Und wir bleiben nicht "flexibel", indem wir jeweils das zur Anlagephilosophie erklären, was gerade angesagt ist.

Nicht mit uns.

Wir bleiben unserer Investmentidee treu. Darauf können Sie sich auch 2026 verlassen.

© 2026 Asset Standard
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.