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DJE: Monatsrückblick Februar 2026

06.03.2026 -

Im Februar stiegen vor allem die Aktienmärkte Deutschlands und Europas sowie die Mehrzahl der asiatischen Aktienmärkte, während der japanische Leitindex ein Allzeithoch erreichte. Positiv, wenn auch schwächer, tendierten der breite US-Aktienmarkt und der Index für den US-amerikanischen Technologiesektor.

Betrachtet man die wirtschaftliche Gesamtlage, so fällt auf, dass die US-Wirtschaft weiterhin Stärke demonstriert. Die Konjunkturdaten der letzten Wochen deuten darauf hin, dass die Binnennachfrage und die Investitionstätigkeit, besonders im Bereich der technologischen Infrastruktur und der Künstlichen Intelligenz, den moderaten Rückgang in anderen Sektoren mehr als kompensieren. Die US-Notenbank (Fed) befindet sich in einer abwartenden Haltung, die primär von der Sorge geprägt ist, eine verfrühte Lockerung der Zinspolitik könnte die Fortschritte bei der Inflationsbekämpfung gefährden.

Bei den Aktienmärkten bleiben hochwertige Unternehmen mit starken Bilanzen und einer klaren Preissetzungsmacht im Fokus, während spekulativere Wachstumsnarrative unter Druck geraten, sobald sie mit enttäuschenden Quartalszahlen oder einer Revision der Margenprognosen konfrontiert werden.

Die geopolitischen Spannungen, vor allem im Nahen Osten, und die damit verbundenen Sorgen um die Energieversorgung, haben in den letzten Tagen des Monats zu einer erhöhten Volatilität bei Rohstoffen und Verschiebung in der Risikobewertung geführt. Die Marktreaktion nach dem Angriff der USA und Israel auf den Iran am 28.2. ist in den Kennzahlen noch nicht reflektiert.

Der Februar war auch ein starker Monat für die Rentenmärkte. Staatsanleihen der USA und der Eurozone entwickelten sich im Monatsvergleich einheitlich. Die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen fielen zum Monatsultimo um 30 Basispunkte und schlossen bei 3,94% ab. 10-jährige deutsche Bundesanleihen verzeichneten einen Rückgang der Renditen um 20 Basispunkte von 2,84% auf 2,64%. Die Rendite 10-jähriger italienischer Staatsanleihen fielen um 18 Basispunkte.

Bei den Unternehmensanleihen gab es ebenfalls ein einheitliches Bild. Die Rendite von Euro-Anleihen mit Investment Grade ging auf 3,10% zurück, und die Renditen ihrer US-Dollar-Pendants schlossen um 11 Basispunkte tiefer bei 4,73% ab. Im High-Yield-Segment stieg die Rendite bei US-Dollar-Unternehmensanleihen um 13 Basispunkte auf 6,71% und bei in Euro notierten Papieren um 6 Basispunkte auf 5,43%.

Der Goldpreis ist besonders zum Monatsende vor dem Hintergrund steigender geopolitischer Risiken stärker gestiegen. Er schloss bei 5.277 US-Dollar pro Unze. Der US-Dollar bewegte sich seitwärts und lag am Monatsende bei 1,181.

Rechtliche Hinweise

Marketing-Anzeige: Alle hier veröffentlichten Angaben dienen ausschließlich Ihrer Information und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar. Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen geben die aktuelle Einschätzung der DJE Kapital AG wieder. Diese können sich jederzeit, ohne vorherige Ankündigung, ändern. Alle getroffenen Angaben sind mit Sorgfalt entsprechend dem Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung gemacht worden. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch keine Gewähr und keine Haftung übernommen werden.

© 2026 Asset Standard
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