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Dr. Holger Schmieding, Dr. Felix Schmidt, Andrew Wishart und Atakan Bakiskan (Berenberg): Themen der Zeit: Nahost-Szenarien

09.03.2026 -

Was der Iran-Krieg für die Konjunktur bedeuten könnte

Die Eskalation im Nahen Osten und die effektive Sperrung der Straße von Hormus haben erhebliche Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte und die Weltwirtschaft. Da die Unsicherheit über den weiteren Verlauf des Iran-Kriegs nach wie vor sehr hoch ist, bietet es sich an, in Szenarien über die konjunkturellen Auswirkungen nachzudenken. In unserem Bericht analysieren wir zwei Szenarien - ein "glimpfliches" und ein "ungünstiges" - und zeigen auf, welche Auswirkungen diese auf das Wirtschaftswachstum, die Inflation und das weitere Vorgehen der Notenbanken in der Eurozone, den USA und Großbritannien haben. Im glimpflichen Szenario wird der Konflikt bis Ende März beigelegt. Dann bleiben die wirtschaftlichen Folgen begrenzt. Im ungünstigen Szenario bleibt die Straße von Hormus für sechs Monate gesperrt. In der Folge erreichen die Energiepreise für längere Zeit ein hohes Niveau, was die Inflationsraten deutlich erhöht und das Wirtschaftswachstum stark dämpft. Wir halten das glimpfliche Szenario für wahrscheinlicher. US-Präsident Trump dürfte ein großes Interesse haben, den unpopulären Anstieg der Benzinpreise in den USA bald zu beenden.

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Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



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