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Dow Jones News
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MÄRKTE EUROPA/DAX kommt von Tageshochs zurück - VW und Hugo Boss gesucht

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX kommt von Tageshochs zurück - VW und Hugo Boss gesucht

DOW JONES--Weiter sehr fest, aber unter den Tageshochs zeigen sich Europas Börsen am Dienstagmittag. US-Präsident Donald Trump hatte am Vorabend erklärt, der Iran-Krieg werde "sehr bald" zu Ende sein. Trump hatte damit auf den massiven Anstieg der Ölpreise seit Kriegsbeginn reagiert und verfehlte seine Wirkung nicht. Mit den Ölpreisen geht es daraufhin stark nach unten. Auch hat Trump die Absicht bekundet, "ölbezogene Sanktionen" gegen einige Länder aufheben zu wollen, um die Preise zu senken. Er nannte dabei aber keine Länder konkret. Aktuell handelt Brent bei gut 93 Dollar nach phasenweise knapp 120 Dollar am Vortag.

Der DAX gewinnt 2,1 Prozent auf 23.896 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es ebenfalls um 2,1 Prozent nach oben auf 5.803 Punkte. Am Devisenmarkt schlägt sich die Entspannung um die Ölpreise in einem wieder anziehenden Euro nieder, er kostet 1,1634 Dollar, verglichen mit jüngsten Tiefs knapp über 1,15. Ein weiteres Zeichen der Entspannung sind die wieder fallenden Renditen an den Anleihemärkten, weil niedrigere Ölpreise die Inflationssorgen dämpfen. Die deutsche Zehnjahrsrendite liegt bei 2,85 Prozent. Im Hoch am Vortag waren es 2,92 Prozent gewesen.

Im Handel heißt es, der sogenannte TACO-Trade sei intakt. Demnach rudert Trump bei wirtschaftlichem oder politischem Druck oft zurück (Trump Always Chickens Out). Trump stehe angesichts des massiven Anstiegs der Ölpreise und der damit verbundenen Inflationsgefahren innenpolitisch zunehmend unter Druck, denn hohe Ölpreise minderten die Chancen der Republikaner bei den Zwischenwahlen im November.

An den Finanzmärkten dürfte es aber weiterhin zunächst volatil zugehen, warnen Marktteilnehmer. Mitglieder der Revolutionären Garden haben bereits erklärt, der Iran werde selbst entscheiden, wann der Krieg zu Ende sei. Und Israel hat bereits mitgeteilt, man halte an dem Ziel eines Regimewechsels im Iran fest.

VW und Hugo Boss nach Zahlen sehr fest

Aus dem DAX hat VW Zahlen präsentiert, aus dem MDAX Hugo Boss. JP Morgan spricht bei VW von einem starken vierten Quartal, getragen von den Marken VW, Skoda und Audi. Laut den Analysten der DZ Bank ist die operative Marge leicht oberhalb der Erwartungen ausgefallen, was primär auf die bessere Entwicklung der Markengruppe Progressive (Audi) zurückzuführen sein dürfte. Derweil übertrifft laut beiden Analysehäusern der Dividendenvorschlag die Erwartungen. Dessen ungeachtet berichtete VW für das vierte Quartal einen um 45 Prozent auf 3,46 Milliarden Euro gesunkenen operativen Gewinn, im Gesamtjahr brach er um über 50 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro ein. Die Aktie verteuert sich um 2,1 Prozent.

Hugo Boss hat das Jahr 2025 dank eines robusten vierten Quartal mit spürbaren Profitabilitäsverbesserungen abgeschlossen und die Erwartungen übertroffen. Der Ausblick für das laufende Jahr, das der Konzern als Übergangsjahr deklariert hatte, wurde bestätigt. Bereits am Montag hatte der Konzern mitgeteilt, für 2025 lediglich die Mindestdividende von 0,04 Euro zu zahlen nach 1,40 Euro im Vorjahr. Gleichzeitig kündigte Hugo Boss aber einen Aktienrückkauf an, was laut den Analysten der DZ Bank die Überraschung bei der Dividende ausgleicht. Die Aktie rückt um 1,1 Prozent vor.

Die Airbus-Aktie steigt um 1,2 Prozent nach Bekanntgabe von Auslieferungszahlen. Mit einem Auslieferungsminus von 17 Prozent im Jahresvergleich nach zwei Monaten im Vergleich zur angestrebten Steigerung der Auslieferungen um rund 10 Prozent auf dann 870 Flugzeuge liege Airbus derzeit klar unter der notwendigen Produktions- bzw. Auslieferungsrate, so die DZ Bank. Dennoch sei das Ergebnis vom Februar eine Steigerung von 84 Prozent oder 16 Auslieferungen gegenüber dem Vormonat, in dem Airbus nur 19 Auslieferungen geschafft habe.

Evotec brechen nach 2025er-Zahlen um 14,1 Prozent ein. Das Biotechnologieunternehmen schnitt mit Umsatz und operativem Ergebnis innerhalb der Prognosespannen ab. Zugleich will Evotec mit dem Abbau von Stellen und der weiteren Reduzierung von Standorten die laufenden Kosten bis Ende 2027 um rund 75 Millionen Euro senken.

Einen Satz um 8,8 Prozent auf 41,50 Euro machen dagegen Dermapharm. Treiber ist ein Aktienrückkaufprogramm des Herstellers von Markenarzneimitteln und Gesundheitsprodukten über bis zu 4,3 Millionen Aktien. Sie sollen für je 42,00 Euro zurückerworben und vernichtet werden.

In Paris geht es für das Renault-Papier um 0,7 Prozent nach oben, nachdem der Autobauer einen Strategieplan vorgelegt hat. Bernstein sieht in dem neuen Plan "futuREady" allerdings keine großen Überraschungen. Der Autokonzern habe seine Mittelfristziele bereits am 19. Februar bekannt gegeben.

Der Schokoladen-Hersteller Lindt & Sprüngli hat seine Wachstumsprognose für 2026 vor dem Hintergrund der geopolitischen Unsicherheiten gesenkt. Das organische Umsatzwachstum sieht der schweizerische Konzern in diesem Jahr nur noch bei 4 bis 6 Prozent, nachdem er zuvor mittel- bis langfristig 6 bis 8 Prozent in Aussicht gestellt hatte. Für die Aktie geht es um 8,7 Prozent nach unten.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5,803.08  +2.1   117.88    5,685.20    16.8 
Stoxx-50    5,041.45  +1.4   68.48    4,972.97    11.9 
DAX      23,895.81  +2.1   486.44    23,409.37    19.9 
MDAX      29,685.49  +2.8   810.39    27,039.42    15.3 
TecDAX     3,622.43  +1.6   57.02    3,091.28    4.8 
SDAX      17,271.07  +2.3   395.32    13,062.07    22.4 
CAC       8,033.01  +1.5   117.65    7,915.36    10.0 
SMI      13,058.19  +0.5   58.10    13,000.09    11.4 
ATX       5,430.94  +2.3   122.55    5,308.39    38.3 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 18:43 
EUR/USD      1.1634  -0.0  -0.0002     1.1636   1.1584 
EUR/JPY      183.64  +0.1   0.2100     183.43  183.3800 
EUR/CHF      0.9028  -0.2  -0.0015     0.9043   0.9032 
EUR/GBP      0.8653  -0.0  -0.0003     0.8656   0.8652 
USD/JPY      157.81  +0.1   0.1700     157.64  158.2700 
GBP/USD      1.3442  +0.1   0.0007     1.3435   1.3385 
USD/CNY      6.8766  -0.4  -0.0300     6.9066   6.9066 
USD/CNH      6.8777  -0.1  -0.0073     6.8850   6.9113 
AUS/USD      0.7117  +0.6   0.0044     0.7073   0.7035 
Bitcoin/USD  70,482.39  +2.2  1,481.92    69,000.47 68,405.38 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     89.41  -5.7   -5.36      94.77 
Brent/ICE     93.24  -5.8   -5.72      98.96 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5,186.51  +1.0   49.60    5,136.91 
Silber       88.55  +1.8    1.54      87.01 
Platin     2,212.13  +1.4   29.99    2,182.14 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

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March 10, 2026 08:59 ET (12:59 GMT)

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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