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Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
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MÄRKTE EUROPA/Schwach - Ölpreise ziehen an - Rheinmetall nach Zahlen unter Druck

DJ MÄRKTE EUROPA/Schwach - Ölpreise ziehen an - Rheinmetall nach Zahlen unter Druck

DOW JONES--Nach der Erholungsrally am Dienstag geht s im Frühhandel am Mittwoch an den europäischen Aktienmärkten wieder nach unten. Viele Fragen über Fortgang oder Ende des Krieges seien offen und damit blieben die weiteren Auswirkungen auf die Energiepreise unklar, heißt es von CMC Markets. Erneute Kursrückgänge seien mit Meldungen über Raketen auf Ölraffinerien oder Tanker in der Straße von Hormus jederzeit wieder möglich, hatten die Experten bereits vorbörslich gewarnt.

Auf die Stimmung drücken wieder merklich steigende Ölpreise. Brent-Öl verteuert sich um über 2 Prozent auf knapp 90 Dollar je Fass. Und das, obwohl die Internationale Energieagentur (IEA) Informanten zufolge die größte Freigabe von Ölreserven in ihrer Geschichte vorgeschlagen hat, um die Rohölpreise zu senken. Die Freigabe soll die 182 Millionen Barrel Öl übersteigen, die 2022 in zwei Tranchen auf den Markt gebracht worden seien, als Russland seine Invasion in der Ukraine startete. Eine Entscheidung könne am Mittwoch fallen, heißt es. Die Freigabe der Reserven könnte die Rohölpreise um 7 Dollar pro Barrel senken, je nachdem, wie viel Öl in die Lager aufgenommen werde, so die Analysten von Goldman Sachs.

Der DAX verliert 1,5 Prozent auf 23.605 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gibt um 1,2 Prozent nach. Am Devisenmarkt erhält der Dollar mit den anziehenden Ölpreisen wieder Zulauf, der Euro sinkt deutlich auf 1,1594 Dollar. An den Anleihemärkten geht es mit den Renditen wegen der Inflationsorgen als Folge des Ölpreisanstiegs nach oben. Dazu passen Stimmen aus Kreisen der EZB.

Die EZB könnte nach Aussage von EZB-Ratsmitglied Kazimir ihr Geldpolitik früher als bisher angenommen straffen. "Der Iran-Krieg und seine Auswirkungen auf die Inflation bergen das Risiko, dass die EZB die Leitzinsen früher als erwartet anheben muss", sagte er. Und EZB-Chefin Lagarde sagte, die EZB werde alles Nötige tun, um die Inflation in Schach zu halten. Die EZB werde sicherstellen, dass die Franzosen und die Europäer keine Inflationsanstiege wie 2022 und 2023 erlebten, sagte sie im französischen Fernsehen.

Berichtssaison nimmt wieder Fahrt auf

Rheinmetall fallen nach dem Zahlenausweis um 6,1 Prozent zurück. Die hohe Nachfrage nach Wehrtechnik hat dem Unternehmen vergangenes Jahr ein hohes Umsatzplus von 29 Prozent beschert, was dennoch die Erwartung nicht ganz erfüllte. Das operative Ergebnis kletterte überproportional zu den Erlösen, die Gewinnrendite stieg zwar auf 18,5 Prozent, Analysten hatten mit 19,0 Prozent aber etwas mehr erwartet. Die Aktionäre sollen dessen ungeachtet eine deutlich höhere Dividende erhalten. Auch andere Rüstungsaktien werden verkauft. Für Hensoldt und Renk geht s im MDAX um 3,9 bzw. 2,9 Prozent nach unten. In Mailand verlieren Leonardo 3,3 Prozent, in Paris Thales 1,6 Prozent.

Auch die Henkel-Aktie steht im DAX unter Druck und verliert 4 Prozent. Der Konsumgüterhersteller hat im vergangenen Jahr trotz eines starken Schlussquartals ein nur verhaltenes Wachstum erzielt und die eigene Prognose sowie die Markterwartung verfehlt. Für das laufende Jahr stellt der Hersteller von Marken wie Persil, Pril und Pritt wieder ein stärkeres Wachstum in Aussicht.

Die Porsche-Aktie tendiert etwas fester nach endgültige Zahlen für 2025. Sie werden als unter den Erwartungen liegend bezeichnet. Auch der Ausblick überzeuge nicht. Der Automobilkonzern strebt Umsätze zwischen 35 und 36 Milliarden Euro an, dem steht laut Baader eine Konsenserwartung von 36,6 Milliarden gegenüber. In der Telefonkonferenz zu den Zahlen bekräftigte Porsche die mittelfristigen Ziele und will weiter Rentabilität den Vorrang vor Volumen geben.

In Madrid reagieren Inditex auf gute Quartalszahlen mit Aufschlägen von 1,3 Prozent. Das operative Ergebnis ist lauf Jefferies 2 Prozent über den Konsensschätzungen ausgefallen. Der Modekonzern sei solide ins neue Jahr gestartet. Der Ausblick bewege sich im Rahmen der Markterwartungen. In Stockholm gibt die Aktie des Wettbwerbers H&M ein halbes Prozent nach.

Wacker Chemie machen einen Satz um 7,1 Prozent. Das Unternehmen sieht keinen Marktumschwung und streicht die Dividende. Zugleich wird ein Sparprogramm mit über 300 Millionen Euro jährlich aufgesetzt, das offenbar gut bei den Anlegern ankommt.

Mit neuen Streikankündigungen büßt die Lufthansa-Aktie 2,6 Prozent ein. Gerresheimer brechen um 18 Prozent ein. Der Hersteller von Verpackungen aus Glas, Spezialglas und Kunststoffen hat mitgeteilt, die Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschluss 2025 verschieben zu müssen. Die Verzögerung der Abschlüsse dürfte zudem voraussichtlich zu einem Ausschluss der Aktie aus dem SDAX führen.

INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.768,81  -1,2   -68,36    5.837,17    16,8 
Stoxx-50    5.003,87  -1,2   -57,98    5.061,85    11,9 
DAX      23.605,48  -1,5  -363,15    23.968,63    19,9 
MDAX      29.353,93  -1,2  -369,15    27.039,42    15,3 
TecDAX     3.575,86  -1,4   -50,16    3.091,28    4,8 
SDAX      17.097,98  -1,3  -218,13    13.062,07    22,4 
CAC       7.984,20  -0,9   -73,16    8.057,36    10,0 
SMI      12.908,55  -1,2  -156,64    13.065,19    11,4 
ATX       5.413,03  -0,7   -39,46    5.452,49    38,3 
 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 18:52 
EUR/USD      1,1610  NULL   0,0000     1,1610   1,1645 
EUR/JPY      183,95  +0,3   0,4600     183,49  183,5400 
EUR/CHF      0,9031  -0,1  -0,0005     0,9036   0,9046 
EUR/GBP      0,8648  -0,1  -0,0004     0,8652   0,8651 
USD/JPY      158,41  +0,2   0,3700     158,04  157,5900 
GBP/USD      1,3425  +0,1   0,0009     1,3416   1,3460 
USD/CNY      6,8699  -0,1  -0,0067     6,8766   6,8766 
USD/CNH      6,872  -0,1  -0,0078     6,8798   6,8680 
AUS/USD      0,7161  +0,6   0,0042     0,7119   0,7156 
Bitcoin/USD  69.625,32  -0,9  -625,59    70.250,91 70.909,87 
 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     86,34  +3,5    2,89      83,45 
Brent/ICE     89,76  +2,2    1,96      87,80 
 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.186,53  -0,1   -4,78    5.191,31 
Silber       87,09  -1,5   -1,30      88,40 
Platin     2.170,92  -1,3   -29,53    2.200,45 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 11, 2026 05:27 ET (09:27 GMT)

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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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