Wacker Chemie meldete endgültige Q4 25 Ergebnisse, die im Einklang mit der vorläufigen Veröffentlichung standen und bestätigen, dass der Abschwung in der Chemiebranche nun in allen Endmärkten tiefer greift. Die gesamte operative Leistung wurde durch schwache Volumina, ungünstige Wechselkurse und niedrige Kapazitätsauslastung beeinträchtigt, wobei das Polysilizium-Segment zusätzlich stark unter schleppenden Solarmarktvolumina litt. Die Gewinne verschlechterten sich im GJ 25 deutlich, bedingt durch einen Rückgang des bereinigten EBITDA um 29?% im Jahresvergleich sowie erhebliche Einmaleffekte. Die Nachfragesichtbarkeit bleibt für 2026 begrenzt, und Wacker rechnet mit einem einstelligen, niedrigen prozentualen Umsatzwachstum; das EBITDA wird jedoch voraussichtlich auf 550-700?Mio.?EUR steigen, ein Plus von 46?% im Jahresvergleich, gestützt durch Kostensparmaßnahmen und eine niedrige Vergleichsbasis. Zudem berücksichtigt die Prognose keine Restrukturierungskosten und mögliche Auswirkungen der aktuellen Spannungen im Nahen Osten. Die Erholungsrisiken sind nach wie vor hoch, da die Kundenaufträge sehr vorsichtig ausfallen, sodass sich eine Normalisierung der Gewinne voraussichtlich verzögert. Wir bestätigen unsere HALTEN-Empfehlung mit unverändertem Kursziel von 75,00?EUR. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/wacker-chemie-ag
© 2026 mwb research




