13.03.2026 -
Mit den Sitzungen der Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank rückt in der kommenden Woche der Fokus auf die Geldpolitik. Auch wenn in beiden Fällen keine Zinsschritte zu erwarten sind, versprechen die anschließenden Pressekonferenzen Spannung, da der Markt wissen will, wie die Notenbanken mit dem aufgrund der erhöhten Öl- und Düngemittelpreise zu erwartenden "Inflationsbuckel" in diesem Frühjahr umgehen wollen. Die US-Notenbank wird ihren derzeitigen Leitzins von 3,5 bis 3,75 Prozent bestätigen. Wir erwarten, dass drei FOMC-Mitglieder (Miran, Waller und Bowman) sich für eine Zinssenkung aussprechen werden. Somit bleibt der "Easing bias" der Fed bestehen, auch da der Arbeitsmarkt zuletzt Schwäche zeigte. Wir erwarten, dass Präsident Powell andeuten wird, dass die Fed zunächst durch die Ölpreisentwicklungen hindurchschauen will und diese den mittelfristigen Ausblick bislang nicht tangieren. Die Erwartung im Markt, dass die Fed die Zinsen in der zweiten Jahreshälfte nochmals senkt, ist angemessen. Etwas anders zu beurteilen ist die Situation bei der EZB. Hier erwartet der Markt bis zum Jahresende nun fast zwei Zinserhöhungen, angefeuert nicht nur von den Entwicklungen im Nahen Osten, sondern auch von restriktiven Kommentaren zuletzt von Peter Kau017eimír (Slowakei).
Die EZB ist nach dem Inflationsdebakel 2022 vollkommen traumatisiert und will eine Wiederholung um jeden Preis vermeiden. Allerdings kann die Notenbank mit einer Zinserhöhung die Ursache der gestiegenen Öl- und Importpreise in keinster Weise beeinflussen, zudem würde eine geldpolitische Straffung den ohnehin schädlichen Effekt auf die Konjunktur verstärken.
Wir sind aber nicht sicher, ob sich die EZB dieser Logik anschließt. Vorstellbar, dass sie sich nicht wieder Untätigkeit oder zu spätes Handeln vorwerfen lassen will. Eine Zinserhöhung in der zweiten Jahreshälfte liegt somit im Bereich des Möglichen, auch wenn sie ein Politikfehler wäre. Am Donnerstag wird Christine Lagarde vermutlich zunächst versuchen, Zeit zu gewinnen und die "Unsicherheiten hinsichtlich Dauer und Auswirkungen des Krieges" betonen. Eine Zinserhöhungsankündigung ist somit auch nicht zu erwarten.
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Über die MainSky Asset Management AG
Seit 2001 steht die MainSky Asset Management AG für bankenunabhängige Vermögensverwaltung mit dem Fokus auf Familienvermögen, Family Offices und institutionelle Investoren. MainSky ist spezialisiert auf das Management von liquiden Assets. Mehrwert wird generiert, indem das Performancepotenzial für einzelne Märkte bzw. Marktsegmente aus makroökonomischen Fundamentalanalysen abgeleitet und die Portfoliostruktur aktiv auf die erwarteten Marktbedingungen ausgerichtet wird. Analyse und Meinungsbildung werden durch eigens entwickelte quantitative Modelle unterstützt. Dennoch gibt es keine Modellgläubigkeit und es erfolgt immer eine ökonomische Interpretation aller Informationen hin zu einem ökonomisch plausiblen Marktbild. Insgesamt verwaltet die Gesellschaft mit einem Team von acht Mitarbeitern rund 500 Millionen Euro in mehreren Spezialfonds, Managed Accounts und in zwei Publikumsfonds, darunter dem vermögensverwaltenden MainSky Macro Allocation Fund.
Über den MainSky Macro Allocation Fund
Der MainSky Macro Allocation Fund bietet Investoren Zugang zu den globalen Aktien- und Rentenmärkten und orientiert sich an der gleichnamigen und seit 2007 mit einem Track Record und einem herausragendem Rendite-Risiko-Verhältnis ausgestatteten Anlagestrategie. Der Investmentansatz konnte in der Vergangenheit durch konstant gute Ergebnisse überzeugen. Gerade in schwierigen Marktphasen wie der Finanzmarkt- und der Corona-Krise 2008 zeigte sich die Überlegenheit der Strategie durch erfolgreichen Kapitalerhalt. Grundlage des Ansatzes ist eine Makro- bzw. Top-Down-Analyse, aus der heraus das Management die jeweiligen Asset-Klassen und Marktsegmente allokiert. Die Finanzmärkte sind weitgehend mikro-effizient, aber makro-ineffizient. Das Fondsmanagement nutzt diese makroökonomischen Ineffizienzen durch eine flexible Assetklassen-, Sektor-, Faktor- & Länderallokation aus. Die Umsetzung der Aktienquote über ETFs ermöglicht zudem eine Partizipation an verschiedenen Faktorprämien (z.B. Low Volatility, Growth). Mit einer Aktienquote zwischen 25 und 75 Prozent strebt der Fonds eine mittelfristige absolute Wertentwicklung von 5-6 Prozent über der Geldmarktrendite sowie eine jährliche Ausschüttung von drei Prozent an. Der MainSky Macro Allocation Fund ist ein Artikel 8-Fonds gemäß der EU-Offenlegungsverordnung.
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