FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien von Henkel und Beiersdorf haben ihren jüngsten Kursrutsch am Montag ausgeweitet. Henkel haben in den elf Handelstagen seit dem Kriegsausbruch im Iran inzwischen fast 18 Prozent verloren. Beiersdorf landeten nach minus 28 Prozent sogar auf dem tiefsten Niveau seit dem Jahr 2016. Hier schlug vor zwei Wochen der schwache Ergebnisausblick zusätzlich ins Kontor.
Analystin Tilly Eno von Morgan Stanley sieht allerdings weiterhin mehr Risiken als Chancen und stufte beide Papiere daher auf "Underweight" ab. Gemäß dieser Einstufung "Underweight" erwartet die Morgan Stanley eine unterdurchschnittliche Gesamtrendite der Aktien im Vergleich zu den anderen von der US-Bank beobachteten Werten derselben Branche. Zugrunde gelegt wird ein Zeitraum zwischen 12 und 18 Monaten. Mit ihren Kurszielen liegt Eno mit 68,50 Euro für Henkel und 77 Euro für Beiersdorf noch leicht unter Marktniveau.
Bei Henkel sieht Eno vor allem Konjunktursorgen und Rohstoffkosten als weitere Belastungsgründe. Für eine Neubewertung fehlt ihr angesichts mauer Wachstumsaussichten 2026 die Fantasie.
Für Beiersdorf werde eine Lösung der Nivea-Probleme keine einfache, schnelle Sache. Zudem sieht die Expertin die Aktienbewertung weiter kritisch und auch die mittelfristigen Gewinnaussichten./ag/la/nas
dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX
DE0005200000, DE0006048432




