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Dr. Felix Schmidt (Berenberg): Kurzkommentar zur Fed- und EZB-Sitzung

16.03.2026 -

Energiepreisschock setzt Notenbanken unter Druck

Angesichts der durch den Iran-Krieg verursachten steigenden Energiepreise wird es für die US-Notenbank deutlich schwieriger, die Geldpolitik weiter zu lockern. Für die Europäische Zentralbank werden dagegen bereits die Rufe nach Leitzinsanhebungen lauter. Warum die EZB trotz Inflationsdruck die Zinsen voraussichtlich nicht anheben wird und die Fed weitere Leitzinssenkungen auf die lange Bank schieben könnte, erläutert Dr. Felix Schmidt, Leitender Volkswirt bei Berenberg, in einem aktuellen Kommentar: Der Iran-Krieg lässt die Energiepreise und damit die Inflation weltweit steigen, wodurch die Zentralbanken in Alarmbereitschaft versetzt werden. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird zwar bei ihrer Märzsitzung den Einlagesatz bei 2,0 Prozent belassen, an den Finanzmärkten wird aber bereits über eine Leitzinsanhebung in den kommenden Monaten spekuliert. Sollte sich der Nahost-Konflikt jedoch, wie von uns erwartet, in einigen Wochen beruhigen, wird die EZB höchstwahrscheinlich durch den daraus resultierenden temporären Inflationsschub hindurchschauen und den Leitzins unverändert lassen. Und selbst im Falle, dass die Energiepreise längerfristig auf dem aktuellen Niveau verharren würden, wäre es für die EZB schwierig, die Geldpolitik zu straffen. Denn in diesem Szenario würde das Wirtschaftswachstum in der Eurozone möglicherweise zwischenzeitlich zum Erliegen kommen. Da die USA Nettoenergieexporteur sind, ist der konjunkturelle Schaden durch steigende Energiepreise geringer. Die Verbraucher spüren aber auch in Amerika die deutlich gestiegenen Preise an den Tankstellen. Dies wird der Inflationsrate, die bereits vor Ausbruch des Krieges deutlich über dem Zweiprozentziel der US-Notenbank gelegen hat, weiteren Auftrieb geben. Dadurch verringert sich der Spielraum der Federal Reserve (Fed), den Leitzins weiter zu senken. Der Iran-Krieg hat einer Leitzinssenkung der US-Notenbank im März definitiv den Riegel vorgeschoben. Voraussichtlich wird es bis Juni dauern, bevor die Fed das Leitzinsband erneut um 25 Basispunkte auf dann 3,25 bis 3,5 Prozent senken wird. Und das auch nur, wenn sich der Konflikt zeitnah beruhigt. Sollten die Energiepreise hingegen länger auf dem aktuellen Niveau bleiben, wäre die US-Notenbank wahrscheinlich dazu gezwungen, weitere Leitzinssenkungen auf die lange Bank zu schieben.

© 2026 Asset Standard
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

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