EQS-News: MAX Automation SE
/ Schlagwort(e): Jahresbericht/Jahresergebnis
PRESSEMITTEILUNG
Der konsolidierte Auftragseingang der MAX Gruppe verbesserte sich im Geschäftsjahr 2025 um 7,8 % auf 338,8 Mio. Euro (12M 2024: 314,4 Mio. Euro). Wachstumstreiber waren insbesondere die Segmente NSM + Jücker mit Großaufträgen in der Verpackungsautomation sowie ELWEMA. In den Segmenten bdtronic Gruppe und Vecoplan Gruppe konnte sich die im Jahresverlauf beobachtete Marktbelebung nicht nachhaltig festigen. Der Auftragsbestand der MAX Gruppe zum Ende des Jahres lag mit 154,4 Mio. Euro auf Vorjahresniveau (31. Dezember 2024: 154,3 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse der MAX Gruppe sanken im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 deutlich aufgrund des geringeren Auftragsbestands zu Jahresbeginn sowie zeitlich verzögerter Umsatzrealisierung neuer Aufträge um 8,6 % auf 334,5 Mio. Euro (12M 2024: 366,0 Mio. Euro). Im Jahresverlauf stabilisierte sich das operative Geschäft, der Rückstand aus dem ersten Halbjahr konnte jedoch nicht vollständig aufgeholt werden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der MAX Gruppe reduzierte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 besonders stark - insbesondere umsatzbedingt sowie infolge von Einmalkosten um 46,8 % auf 15,6 Mio. Euro (12M 2024: 29,3 Mio. Euro). Die auf den Umsatz bezogene EBITDA-Marge verringerte sich entsprechend auf 4,7 % (Vorjahr: 8,0 %). Der Mittelzufluss im operativen Cashflow der MAX Gruppe verbesserte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 deutlich auf 38,7 Mio. Euro (12M 2024: 19,0 Mio. Euro). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit verzeichnete einen Mittelabfluss von 4,7 Mio. Euro (12M 2024: Mittelzufluss von 54,4 Mio. Euro). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit verzeichnete einen Mittelabfluss von 31,7 Mio. Euro (12M 2024: Mittelabfluss von 90,2 Mio. Euro). Der Finanzmittelbestand gemäß Bilanz erhöhte sich auf 12,8 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 9,0 Mio. Euro). Das Working Capital der MAX Gruppe lag zum 31. Dezember 2025 mit 73,7 Mio. Euro deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (31. Dezember 2024: 105,3 Mio. Euro), was insbesondere auf den konsequenten Abbau der Vorratsbestände in allen Segmenten sowie höhere erhaltene Anzahlungen in den Segmenten ELWEMA und NSM + Jücker zurückzuführen ist. Die Nettoverschuldung (inklusive Leasing) reduzierte sich besonders stark auf 31,5 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 58,2 Mio. Euro). Die Nettoverschuldung (exklusive Leasing) sank entsprechend auf 17,1 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 40,8 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote stieg auf 57,0 % (31. Dezember 2024: 54,6 %). Die MAX Gruppe startet mit einem Auftragsbestand von 154,4 Mio. Euro in das Geschäftsjahr 2026. Vor dem Hintergrund anhaltender makroökonomischer und geopolitischer Unsicherheiten erwarten die geschäftsführenden Direktoren eine moderate Stabilisierung der Nachfrage mit einer schrittweisen Verbesserung in einzelnen Segmenten. Das Umfeld bleibt geprägt von geopolitischen Spannungen, anhaltenden Konflikten und möglichen Auswirkungen auf Energiepreise, Rohstoffmärkte und globale Lieferketten. Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der seit Ende Februar 2026 eskalierten militärischen Auseinandersetzung im Nahen Osten sind derzeit noch nicht abschließend absehbar. Die Bandbreite der Prognose berücksichtigt zudem mögliche Aufwendungen im Zusammenhang mit potenziell ergänzenden Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Effizienz- und Kostenstrukturen. Insgesamt erwartet die MAX Gruppe für das Geschäftsjahr 2026 einen Umsatz zwischen 320 Mio. Euro und 370 Mio. Euro sowie ein operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwischen 12 Mio. Euro und 18 Mio. Euro. Wie bereits am 1. Dezember 2025 kommuniziert, hat die MAX Automation SE den Wechsel ihrer Börsennotierung innerhalb des regulierten Marktes der Frankfurter Wertpapierbörse vom Prime Standard in den General Standard vollzogen. Der Segmentwechsel wurde mit Ablauf des 18. März 2026 wirksam. Dieser Schritt erfolgt im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Kapitalmarktstrategie. Ziel ist es, den administrativen Aufwand und die damit verbundenen Kosten zu reduzieren. Gleichzeitig sollen Ressourcen stärker auf die operative Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe sowie strategische Wachstumsinitiativen konzentriert werden. Die MAX Automation SE beabsichtigt, auch künftig eine verlässliche und kontinuierliche Kapitalmarktkommunikation sicherzustellen und weiterhin regelmäßig über die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft zu informieren.
* Stichtagsvergleich 31. Dezember 2025 zu 31. Dezember 2024
* Stichtagsvergleich 31. Dezember 2025 zu 31. Dezember 2024 Der Jahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2025 der MAX Automation SE steht unter https://www.maxautomation.com/investor-relations/finanzberichte als Download zur Verfügung. Marcel Neustock Susan Hoffmeister Die MAX Automation SE mit Sitz in Hamburg ist eine mittelständische Finanz- und Beteiligungsgesellschaft, die sich auf das Management und den Erwerb von Beteiligungen an wachstums- und cashflowstarken Unternehmen in Nischenmärkten konzentriert. Die Produkte und Lösungen der Portfoliounternehmen werden in verschiedenen Endindustrien und für zahlreiche industrielle Anwendungen eingesetzt, unter anderem in der Automobil-, Elektronik-, Recycling-, Rohstoffverarbeitungs- und Verpackungsindustrie sowie in der Medizintechnik. Die MAX Automation SE notiert im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN DE000A2DA588). www.maxautomation.com 20.03.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
| Sprache: | Deutsch |
| Unternehmen: | MAX Automation SE |
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| WKN: | A2DA58 |
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2292104 20.03.2026 CET/CEST



