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20.03.26 | 12:16
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Dow Jones News
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MÄRKTE EUROPA/DAX steigt über 23.000 Punkte - Elmos stellt sich angeblich zum Verkauf

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX steigt über 23.000 Punkte - Elmos stellt sich angeblich zum Verkauf

DOW JONES--Nach dem Abverkauf vom Vortag sind Europas Börsen am Freitag mit Aufschlägen in den Handel gestartet. Für etwas Entspannung sorgen Aussagen des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu: Die Militärschläge hätten Irans Fähigkeit zur Anreicherung von Uran zerstört, der Krieg werde sehr viel schneller enden als viele glaubten, berichtet die FT. Der Preis für Öl der Sorte Brent fällt daraufhin auf 108 Dollar je Barrel. "Angesichts der entstandenen Schäden und der wahrscheinlich längere Zeit erhöhten Energiepreise wird ein Kriegsende sicherlich nicht zu einer sofortigen Aufholung aller Kursverluste führen. Aber ein Ende der Kampfhandlungen würde den Markt wieder ruhiger und berechenbarer machen", heißt es bei QC Partners.

Gegen eine rasche Erholung der Börsen sprechen auch die erhöhten Inflationsrisiken. Die Inflation sieht die EZB im laufenden Jahr nun bei 2,6 statt 1,9 Prozent. Trotzdem rechnet die Notenbank im Basisszenario damit, dass sich die Lage auf der Inflationsseite 2027 wieder entspannen und in Richtung Zielmarke von zwei Prozent zurückgehen sollte. "Die Prognosen sind aber mit großer Unsicherheit behaftet, was die EZB auch betont. Auf einen klaren geldpolitischen Pfad legt sie sich deshalb nicht fest", so die DZ Bank. Der Markt rechne mit zwei weiteren Zinserhöhungen von jeweils 0,25 Prozent in diesem Jahr. "Entscheidend ist, wie lange der Krieg im Nahen Osten noch dauert. Zieht sich die militärische Auseinandersetzung in die Länge, dürfte die Inflation spürbar zurückkehren."

Der DAX gewinnt 1,1 Prozent auf 23.087 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 1,0 Prozent auf 5.672 Punkte nach oben. Am Devisenmarkt gibt der Euro etwas nach auf 1,1568 Dollar, am Anleihemarkt fallen die Renditen leicht. Gold notiert nach dem jüngsten Abverkauf 1,0 Prozent höher bei 4.695 Dollar die Feinunze.

Für Bewegung könnte am Berichtstag der Große Verfall von Futures und Optionen sorgen. Im Vorfeld hatte sich schon abgezeichnet, dass sich die Stimmung zum großen Verfallstermin am Freitag hin grundsätzlich ändern könnte. "Vor dem Iran-Krieg waren viele institutionelle Investoren abgesichert und hatten lediglich mit einer ein paar Tage dauernden militärischen Eskalation gerechnet", so CMC. Wie QC Partners anmerkt, werden im DAX am Berichtstag vier der zehn größten ausstehenden Optionspositionen fällig. Drei davon seien Puts, so dass dem DAX ein gutes Stück Absicherungsvolumen verloren gehe. Die wichtigen Marken werden 23.000 und 23.600 sein.

Elmos Semiconductor könnte nach Informationen von Reuters verkauft werden. Die Gründer prüften einen Ausstieg aus dem Unternehmen und hätten Morgan Stanley als Berater für den Verkaufsprozess engagiert, schreibt die Nachrichtenagentur und beruft sich auf mehrere namentlich nicht genannte Quellen. Der deutsche Chipzulieferer für die Autoindustrie hat laut Reuters erste Gespräche mit potenziellen Käufern aufgenommen, darunter ein großer Halbleiterkonzern. Logische Kandidaten wären Infineon aus Deutschland und das US-Unternehmen Qualcomm. Elmos gewinnen 10 Prozent. Infineon erhöhen sich um 5,2 Prozent, allerdings stützt hier vor allem eine Hochstufung auf "Overweight" durch JP Morgan.

Für Unilever geht es 1,2 Prozent nach oben. Die Meldung, dass der Konzern Gespräche mit dem US-Unternehmen McCormick über sein Lebensmittelgeschäft führe, ist im Handel kein großes Thema. Details werden keine genannt. Seit Monaten ist eine mögliche Abspaltung der Lebensmittelsparte Thema am Markt.

Fedex hat seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Die Aktie reagierte darauf mit nachbörslichen Aufschlägen von 10 Prozent, das Papier der Deutschen Post rückt im Windschatten um 2,2 Prozent vor.

Die Fuchs-Aktie verliert nach Viertquartalszahlen 0,6 Prozent. Die Zahlen sind sowohl auf der Umsatz- wie auch der Ergebnisseite besser als erwartet ausgefallen. Der Dividendenvorschlag liegt mit 1,23 Euro je Anteilsschein über der Erwartung von 1,20 Euro. Der Ausblick ist dagegen durchwachsen. Für das laufende Jahr rechnet der Konzern mit weiteren Zuwächsen: Der Umsatz soll auf circa 3,7 Milliarden Euro steigen. Das EBIT sieht Fuchs bei etwa 450 Millionen Euro. Dem stehen Konsensschätzungen von 3,628 Milliarden Euro sowie 459 Millionen Euro entgegen.

PNE (+5,9%) kalkuliert in seiner Planung für das laufende Jahr mit einem um Sondereffekte bereinigten Konzern-EBITDA zwischen 110 und 140 Millionen Euro. Die Prognose liege oberhalb des Marktkonsenses, teilte das Unternehmen mit.

Die Aktien der Rüstungsfirma Vincorion haben am Freitag ein erfolgreiches Börsendebüt verzeichnet. Der erste Kurs lag bei 19,30 Euro, nach einem Ausgabepreis von 17 Euro. Aktuell notiert die Aktie bei 19,84 Euro. Im Rahmen der Platzierung wurden insgesamt rund 20,3 Millionen Aktien aus dem Bestand des bisherigen Hauptaktionärs Star Capital zu einem Preis von 17,00 Euro pro Aktie bei Investoren untergebracht, teilte der Konzern mit und bezifferte das gesamte Platzierungsvolumen, inklusive der Greenshoe-Option, auf circa 345 Millionen Euro. Das entspricht einer Marktkapitalisierung von 850 Millionen Euro zum Zeitpunkt des Börsengangs.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.672,31  +1,0   58,48    5.613,83    16,8 
Stoxx-50    4.907,76  +0,7   34,79    4.872,97    11,9 
DAX      23.087,21  +1,1   247,65    22.839,56    19,9 
MDAX      28.807,90  +1,4   384,82    27.039,42    15,3 
TecDAX     3.522,80  +1,5   51,31    3.091,28    4,8 
SDAX      16.609,50  +1,4   231,57    13.062,07    22,4 
CAC       7.866,55  +0,8   58,68    7.807,87    10,0 
SMI      12.557,99  +0,8   98,45    12.459,54    11,4 
ATX       5.327,87  +1,2   64,85    5.263,02    38,3 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:09 
EUR/USD      1,1568  -0,2  -0,0020     1,1588   1,1522 
EUR/JPY      183,34  +0,3   0,5900     182,75  182,1900 
EUR/CHF      0,912  -0,1  -0,0013     0,9133   0,9120 
EUR/GBP      0,8617  -0,1  -0,0009     0,8626   0,8620 
USD/JPY      158,48  +0,5   0,7600     157,72  158,1000 
GBP/USD      1,3421  -0,1  -0,0009      1,343   1,3364 
USD/CNY      6,8839  -0,2  -0,0159     6,8998   6,8998 
USD/CNH      6,8857  +0,1   0,0074     6,8783   6,8942 
AUS/USD      0,7086  0,0   0,0000     0,7086   0,7042 
Bitcoin/USD  71.088,66  +0,9   596,09    70.492,57 69.297,45 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     96,00  -0,2   -0,14      96,14 
Brent/ICE     108,04  -0,6   -0,61     108,65 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.694,57  +1,0   46,34    4.648,23 
Silber       73,04  +0,2    0,14      72,90 
Platin     1.993,65  +1,1   22,55    1.971,10 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

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March 20, 2026 05:07 ET (09:07 GMT)

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
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Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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