Berlin - In der Debatte um ein Social-Media-Verbot hat die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV), Ramona Pop, sich gegen alleinige Regelungen mit starren Altersgrenzen ausgesprochen.
"Ein Social-Media-Verbot mit starren Altersbeschränkungen ist kein Allheilmittel. Meine Sorge ist, dass bei der aktuellen Debatte am Ende nur die Altersbeschränkung übrig bleibt", sagte Pop der "Rheinischen Post" (Samstag). "Das reicht aber bei Weitem nicht aus, und die Altersbeschränkung ist, wie man am Beispiel Australien sieht, auch sehr leicht zu umgehen", so Pop.
Sie forderte andere Maßnahmen: "Wir plädieren dafür, dass die Plattformen endlich dazu gezwungen werden, ihre schädlichen Geschäftsmodelle anzupassen. Dabei spreche ich nicht nur über Social Media wie Instagram, Snapchat oder Tiktok. Es gibt sehr viele Plattformen, die minderjährige und erwachsene Menschen mit gezielten Mechanismen in ihren Bann ziehen", sagte Pop. "Da geht es etwa um Endlos-Scrolling und Autoplay-Videos, die einem den Absprung schwer machen. Oder manipulative Techniken gepaart mit potenziell gefährlichen Inhalten", so die VZBV-Vorständin.
"Als besonders riskant schätzen wir Inhalte von vermeintlichen Gesundheitsexperten ein, die Diät-Tipps geben und so insbesondere Mädchen in Essstörungen oder gar Magersucht treiben. Auch gibt es Hinweise darauf, dass KI-basierte Empfehlungen für Essens- und Diätpläne nicht immer gesundheitlich sinnvoll sind und auch eine negativ verstärkende Wirkung haben", warnte Pop. "So etwas muss für den Verbraucherschutz gesetzgeberisch reguliert werden. Es braucht sichere Standardeinstellungen, die alle schützen", mahnte sie.
"Ein Social-Media-Verbot mit starren Altersbeschränkungen ist kein Allheilmittel. Meine Sorge ist, dass bei der aktuellen Debatte am Ende nur die Altersbeschränkung übrig bleibt", sagte Pop der "Rheinischen Post" (Samstag). "Das reicht aber bei Weitem nicht aus, und die Altersbeschränkung ist, wie man am Beispiel Australien sieht, auch sehr leicht zu umgehen", so Pop.
Sie forderte andere Maßnahmen: "Wir plädieren dafür, dass die Plattformen endlich dazu gezwungen werden, ihre schädlichen Geschäftsmodelle anzupassen. Dabei spreche ich nicht nur über Social Media wie Instagram, Snapchat oder Tiktok. Es gibt sehr viele Plattformen, die minderjährige und erwachsene Menschen mit gezielten Mechanismen in ihren Bann ziehen", sagte Pop. "Da geht es etwa um Endlos-Scrolling und Autoplay-Videos, die einem den Absprung schwer machen. Oder manipulative Techniken gepaart mit potenziell gefährlichen Inhalten", so die VZBV-Vorständin.
"Als besonders riskant schätzen wir Inhalte von vermeintlichen Gesundheitsexperten ein, die Diät-Tipps geben und so insbesondere Mädchen in Essstörungen oder gar Magersucht treiben. Auch gibt es Hinweise darauf, dass KI-basierte Empfehlungen für Essens- und Diätpläne nicht immer gesundheitlich sinnvoll sind und auch eine negativ verstärkende Wirkung haben", warnte Pop. "So etwas muss für den Verbraucherschutz gesetzgeberisch reguliert werden. Es braucht sichere Standardeinstellungen, die alle schützen", mahnte sie.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
