Wolfsburg - Nach den Autogipfeln im Kanzleramt erhöht Volkswagen-Chef Oliver Blume den Druck auf die Politik. In der "Bild am Sonntag" fordert er von der Bundesregierung ein Ende der bloßen Ankündigungen. Er erwarte mehr Entscheidungstempo und klare Umsetzungspläne.
"Jetzt wird es ganz entscheidend sein, zügig zu entscheiden und hinter die jeweiligen Themen einen konkreten Plan zur Umsetzung zu machen", sagte Blume der "Bild am Sonntag". Er erkenne zwar an, dass die neue Bundesregierung die "richtigen Themen" anpacke, kritisierte jedoch das Fehlen einer verbindlichen Roadmap. "Das heißt, zu formulieren, was wir machen, wer das macht und bis wann die Themen erledigt werden."
Blume zog dabei direkte Parallelen zwischen der Führung eines globalen Industriekonzerns und der eines Staates. Für den Fortschritt sei eine "hohe Transparenz der Messungen" unerlässlich. Die Industrie stehe bereit, diesen Prozess zu unterstützen, doch nun müsse das Land dringend "Tempo aufnehmen".
Mit Blick auf den Konkurrenzkampf empfahl der VW-Vorstandsvorsitzende zudem einen Blick über den "eigenen Gartenzaun" - insbesondere Richtung Fernost. Von China könne Deutschland lernen. "Die Chinesen gehen sehr planerisch vor mit sogenannten Fünfjahresplänen und haben dort auch klare Prioritäten. Das ist optimal durchstrukturiert", so Blume.
Besonders hob er eine "hohe Disziplin und Leistungsbereitschaft" in China hervor. Um den Standort Deutschland zukunftsfähig zu halten, müsse man sich anschauen, wie andere Länder ihre Entwicklung vorangetrieben haben.
"Jetzt wird es ganz entscheidend sein, zügig zu entscheiden und hinter die jeweiligen Themen einen konkreten Plan zur Umsetzung zu machen", sagte Blume der "Bild am Sonntag". Er erkenne zwar an, dass die neue Bundesregierung die "richtigen Themen" anpacke, kritisierte jedoch das Fehlen einer verbindlichen Roadmap. "Das heißt, zu formulieren, was wir machen, wer das macht und bis wann die Themen erledigt werden."
Blume zog dabei direkte Parallelen zwischen der Führung eines globalen Industriekonzerns und der eines Staates. Für den Fortschritt sei eine "hohe Transparenz der Messungen" unerlässlich. Die Industrie stehe bereit, diesen Prozess zu unterstützen, doch nun müsse das Land dringend "Tempo aufnehmen".
Mit Blick auf den Konkurrenzkampf empfahl der VW-Vorstandsvorsitzende zudem einen Blick über den "eigenen Gartenzaun" - insbesondere Richtung Fernost. Von China könne Deutschland lernen. "Die Chinesen gehen sehr planerisch vor mit sogenannten Fünfjahresplänen und haben dort auch klare Prioritäten. Das ist optimal durchstrukturiert", so Blume.
Besonders hob er eine "hohe Disziplin und Leistungsbereitschaft" in China hervor. Um den Standort Deutschland zukunftsfähig zu halten, müsse man sich anschauen, wie andere Länder ihre Entwicklung vorangetrieben haben.
© 2026 dts Nachrichtenagentur




