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WKN: 4008 | ISIN: EU000000EZB0 | Ticker-Symbol: -
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EUROPAEISCHE ZENTRALBANK Chart 1 Jahr
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Kornelius Purps (antea): EZB: Zinsanhebung bereits im April?

20.03.2026 -

EZB: Zinsanhebung bereits im April?

"Wir sind gut gerüstet, um diese Unsicherheit zu bewältigen", ließ Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) gestern verlauten. Als würden die Militäroperationen in der Golfregion Anlegern nicht schon genug Verunsicherung schüren, droht Ihnen nun also noch ein weiterer Belastungsfaktor: Steigende Leitzinsen. Die EZB hat im Umfeld ihrer gestrigen Ratssitzung klargemacht, sie sei gewillt, ihr Inflationsziel von zwei Prozent mit Zähnen und Klauen zu verteidigen. Die Erinnerungen an die Jahre 2022-23, als die EZB (und zahllose andere Zentralbanken) mutmaßlich zu spät auf den Inflationsanstieg reagierten, ist noch frisch in den Köpfen aller Beteiligten abrufbar. Droht uns nach der Energiepreiskeule jetzt auch noch der Zinsknüppel? Eine Abwägung.

Im Zuge des Einmarsches Russlands in die Ukraine kam es 2022 zu einem massiven Anstieg der Rohölund Gaspreise. Die Inflationsrate kletterte in diesem Umfeld in Richtung zehn Prozent. Lange Zeit wurde argumentiert, es handele sich um einen vorübergehenden Preisauftrieb. Erst als die Teuerungsrate in der Eurozone fast bei neun Prozent angekommen war, hob die EZB ihre Leitzinsen an.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Beitrag zu lesen.

© 2026 Asset Standard
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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