DJ Totalenergies zieht sich aus US-Offshore-Windenergie zurück
Von Joshua Kirby
DOW JONES--Totalenergies wird keine Offshore-Windkraftprojekte in den USA mehr entwickeln. Wie der französische Konzern mitteilte, hat er mit dem US-Innenministerium Vereinbarungen zur Rückgabe zweier Pachtverträge in Carolina Long Bay und New York Bight getroffen. "Infolgedessen wird TotalEnergies keine Offshore-Windprojekte in den Vereinigten Staaten mehr entwickeln", teilte das Unternehmen mit.
Man werde die gezahlten Pachtgebühren zurückerhalten, so Totalenergies. Einen gleich hohen Betrag werde man in die Entwicklung der US-Gasproduktion und -exporte investieren. Offshore-Windenergie in den USA sei zu kostspielig. "Weil andere Technologien zur Verfügung stehen, um die wachsende Stromnachfrage in den Vereinigten Staaten auf erschwinglichere Weise zu decken, sieht Totalenergies keine Notwendigkeit, dieser Technologie in den USA Kapital zuzuweisen".
US-Präsident Donald Trump lehnt Offshore-Windkraftprojekte seit langem ab. Seine Regierung ist in rechtliche Auseinandersetzungen mit europäischen Energieunternehmen verwickelt. Dazu gehören die dänische Orsted und das norwegische Unternehmen Equinor. Diese haben versucht, die Anordnung der Regierung zum Baustopp für alle US-Offshore-Windprojekte aufheben zu lassen.
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March 23, 2026 13:41 ET (17:41 GMT)
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