Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Krieg im Nahen Osten dominiert nun seit bald vier Wochen das Geschehen an den Finanzmärkten und eingehende Datenveröffentlichungen hatten es schwer, die Aufmerksamkeit der Akteure auf sich zu lenken, so die Analysten der Helaba.Die meisten statistischen Veröffentlichungen hätten sich auf die Zeit vor Kriegsausbruch bezogen und daher verwundere es nicht, dass diese nur eingeschränkten Einfluss gehabt hätten. Lediglich Umfragewerte des laufenden Monats hätten den Energiepreisschock mit abbilden können. Zumeist sei es zu Stimmungseintrübungen gekommen. Nicht nur bei den Finanzmarktteilnehmern seien die konjunkturellen Erwartungen schwächer geworden, auch bei den Verbraucherumfragen habe sich der dämpfende Effekt gezeigt, ebenso wie bei den Serviceunternehmen. Industriebarometer wie die Einkaufsmanagerindizes hätten teilweise überraschen können. Alles in allem sei die Lage weiterhin undurchsichtig und es sei noch immer nicht abzusehen, wann es zu einer deutlichen und nachhaltigen Korrektur der Energiepreise kommen werde. Damit einhergehend würden die Inflationssorgen erhöht bleiben und auch Zinserhöhungserwartungen seien präsent. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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