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Frank Fischer (Shareholder Value): Miese Stimmung, doch günstige Bewertungen locken

30.03.2026 -

Was nur ein paar Tage dauern sollte, geht nun schon in die 5. Woche. Und die Verunsicherung ist groß bei der Frage: Wie lange dauert der Irankrieg noch? Denn die Auswirkungen des Krieges werden immer verheerender.

Von Entspannung keine Spur

Und das trifft nicht nur Öl und Gas, sondern auch Lieferketten, die Produktion von Düngemitteln, die Logistikbranche und viele mehr. Die Internationale Energieagentur warnt sogar davor, dass der Krieg die schlimmste Energiekrise aller Zeiten nach sich ziehen könnte. Noch schlimmer als die in den 70er Jahren. Und die Börse? Die hofft immer wieder auf einen neuen Tweet von US-Präsident Donald Trump, der mal von Verhandlungen mit dem Iran spricht, mal von einem 15-Punkte-Plan oder sonst irgendwelchen Fortschritten, die er aber nicht belegen kann, da der Iran alles dementiert. Und: Noch ist keine Entspannung in Sicht. Israel und die USA überziehen den Iran mit Bombardements, während dieser sich mit allen Kräften wehrt. Hunderte von Öl- und Gastanker stecken auf beiden Seiten der Meerenge von Hormus noch fest. Vor der Eskalation transportierten Schiffe täglich insgesamt 19,5 Millionen Barrel durch die Passage. Entspannung? Nicht in Sicht!

Stimmung sackt in den Keller

Entsprechend reagieren auch die Anleger: Die weltweiten Fondsmanager haben ihre zuvor stark ausgeprägte Risikobereitschaft abrupt zurückgefahren. Das zeigt die aktuelle Global Fund Manager Survey der Bank of America. Nach Monaten eines eher überbordenden Optimismus sorgt die Kombination aus geopolitischen Spannungen, Inflationssorgen und zunehmenden Risiken im Kreditmarkt für einen radikalen Stimmungsumschwung. Die Cashquote steigt kräftig, die Erwartungen an die Weltwirtschaft fallen auf ein Halbjahrestief.

Wachstumsoptimismus bricht ein

Besonders auffällig ist der Einbruch bei den Konjunkturerwartungen: Nur noch netto 7 Prozent der befragten Manager, die zusammen 529 Milliarden US-Dollar verwalten, rechnen mit einer stärkeren globalen Wirtschaft - nach 39 Prozent im Februar. Auch wenn eine harte Landung mit 5 Prozent weiterhin als unwahrscheinlich gilt, ist das Bild insgesamt deutlich eingetrübt. Gleichzeitig schießt der Inflationspessimismus nach oben. Netto 45 Prozent erwarten wieder höhere Teuerungsraten - ein Sprung von zuvor 9 Prozent.

Manager schichten um - Cashquote auf höchstem Stand seit 2020 - Bewertungen sinken

Entsprechend defensiv agieren die Portfoliolenker. Die durchschnittliche Liquiditätsquote steigt von 3,4 auf 4,3 Prozent und verzeichnet damit den stärksten Monatsanstieg seit dem Coronau2011Schock im März 2020.

Aber alles Schlechte hat auch manchmal etwas Gutes: Seit Beginn des Nahostkonflikts zeigte sich der S&P 500 im Vergleich zu europäischen und asiatischen Leitindizes zwar widerstandsfähiger, gab jedoch ebenfalls um gut fünf Prozent nach. Auf Bewertungsebene fiel die Korrektur aber ausgeprägter aus, da Kursrückgänge auf weiterhin steigende Gewinnerwartungen treffen. Entsprechend sank das für die kommenden zwölf Monate erwartete Kursu2011Gewinnu2011Verhältnis der S&P-500-Unternehmen überproportional und liegt mit rund 20 bereits knapp 15 Prozent unter dem Niveau von Ende Oktober. Historisch gesehen boten Phasen ähnlicher Bewertungsrückgänge bei gleichzeitig steigenden Gewinnschätzungen im S&P 500 häufig attraktive Einstiegschancen.

Zwei neue Titel im Frankfurter UCITS-ETF - Modern Value

Entsprechend behalten wir auch einen kühlen Kopf bei der Zusammensetzung der Portfolios unserer Mandate wie dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen und dem Frankfurter UCITS-ETF - Modern Value. Und besonders der ETF steht derzeit im Fokus, da das Rebalancing gerade anstand. Das findet alle drei Monate statt und setzte auf die 25 Werte mit dem höchsten errechneten Total Shareholder Return (TSR). Diese Kennzahl umfasst die Kurssteigerung der Aktie, Dividenden, Aktienrückkäufe, Wachstum sowie die Rendite auf reinvestiertes Kapital - und damit die Summe der Erträge eines Investors. So mussten Booking.com und Azelis, ein Spezialist im Chemiedistributionsbereich, den ETF verlassen. Neu aufgenommen wurden Amazon und Ryanair.

Ryanair - Modern Value pur

Ryanair ist nicht unbedingt ein typischer Value-Titel im klassischen Sinne, aber die Airline zeigt aus unserer Sicht eine starke Kombination aus Preissetzungsmacht, operativer Disziplin und Effizienz in einer Branche, die in den vergangenen Jahren enorme Strukturveränderungen erlebt hat. Niedrige Kosten, hohe Kapazitätsauslastung und eine nach wie vor hohe Nachfrage nach kostengünstigem Luftverkehr geben diesem Geschäftsmodell einen robusten Charakter. Viele traditionelle Airlines kämpfen weiterhin mit übergroßen Flottenkosten und Ungleichgewichten, während Ryanair durch schlanke Prozesse, dem Fokus auf Kostenkontrolle und stetige Gewinnsteigerung beeindruckt. Dieses Profil passt zu unserem Modern-Value-Ansatz: hohe operative Effizienz, klare Marktpositionierung und langfristiges Ertragspotenzial.

Amazon - Modern Value pur

Lange Zeit wurde Amazon eher als Wachstumsstory gesehen, weit entfernt vom klassischen Value-Universum. Doch unsere Analyse zeigt, dass sich die Bewertungslandschaft verändert hat. Amazon kombiniert kontinuierlich hohe freie Cashflows, Und: Amazon hat eine Art "Daten-/Betriebs-Moat", der schwer replizierbar ist: Logistiknetzwerke, Amazon Prime-Bindung, AWS-Marktanteile und eine stetig wachsende Plattformökonomie. Für uns ist Amazon damit ein Unternehmen, das trotz technologischer Transformation einen langfristigen Wettbewerbsvorteil besitzt - und bei einem faireren Bewertungsniveau wieder für unser Value-orientiertes Portfolio infrage kommt.

© 2026 Asset Standard
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.