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Ulrich Urbahn (Berenberg): Themen der Zeit: Je passiver, desto problematischer?

30.03.2026 - Exchange Traded Funds (ETFs) und andere Indexfonds haben den Zugang zur Börse für Privatanleger deutlich verbessert: Man bekommt mit einem einzigen Investment eine breite Streuung über viele Aktien oder Anleihen, zahlt in der Regel sehr niedrige Gebühren und kann per Sparplan automatisiert investieren. Über Jahre hinweg sind deshalb weltweit Monat für Monat beträchtliche Beträge in ETFs geflossen, sodass die Branche mittlerweile Dutzende Monate bzw. Jahre in Folge Nettomittelzuflüsse verzeichnet. Gleichzeitig zeigen sowohl unsere internen Analysen als auch neuere Forschungsarbeiten, dass dieser Erfolg von passiven Produkten eine Reihe von Nebenwirkungen für Marktstruktur und Kursverhalten mit sich bringt, die nichts mit Unternehmensgewinnen oder der Konjunktur zu tun haben, sondern vor allem mit den "mechanischen" Geldströmen in und aus Indexprodukten. Die beigefügte Publikation gibt einen detaillierten Überblick über diese marktstrukturellen Besonderheiten und zeigt auf, wie die "mechanischen" und bewertungsunabhängigen Geldströme, insbesondere aus automatisierten Sparplänen, zu neuen Marktphänomenen führen. Themen sind u.a.: nicht-fundamentale Kapitalflüsse, V-förmige Markterholungen, strukturelle Marktveränderungen und die Rolle von Target-Date-Fonds. Die Publikation bietet eine Perspektive darauf, wie der wachsende Anteil passiver Strategien die Finanzmärkte zunehmend fragiler macht und welche Risiken entstehen könnten, sollte sich der jahrzehntelange Trend der Kapitalzuflüsse umkehren.

Klicken Sie hier und lesen Sie den vollständigen Beitrag.

© 2026 Asset Standard
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.