Jungfraubahn Holding AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis 31. März 2026
Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR Jungfraubahn-Gruppe blickt auf erfolgreiches Jahr zurück Die Jungfraubahn Holding AG teilt in einer Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 Kotierungsreglement mit, dass sie im Geschäftsjahr 2025 den zweithöchsten Konzerngewinn in der Unternehmensgeschichte erzielt hat. Der Gewinn lag mit 78,2 Millionen Franken 2,3 Prozent höher als im Vorjahr. Die Nachfrage aus den Kernmärkten blieb über das ganze Geschäftsjahr hoch und führte zu einem Gästewachstum von insgesamt 3,2 Prozent über alle Segmente. Alle drei Segmente Jungfraujoch, Erlebnisberge und Wintersport wiesen im Jahr 2025 auch höhere Durchschnittserträge pro Gast aus. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine Erhöhung der Dividende auf 8.50 Franken pro Aktie. Das Geschäftsjahr 2025 der Jungfraubahn-Gruppe konnte mit einem Verkehrsertrag von 216,1 Millionen Franken abgeschlossen werden. Damit lag die wichtigste Ertragsgrösse 5,3 Prozent über dem Vorjahr. Insgesamt erzielte die Jungfraubahn-Gruppe einen Betriebsertrag von 305,7 Millionen Franken. Dies entspricht einer Zunahme von 3,7 Prozent gegenüber dem Jahr 2024. Der Betriebsaufwand von 167,3 Millionen Franken stieg gegenüber dem Vorjahr um 6,9 Millionen Franken bzw. 4,3 Prozent. Die Erhöhung der Personalkosten um 5,7 Millionen Franken bzw. 7,2 Prozent ist auf 30 neue Vollzeitstellen sowie die Überarbeitung des Lohnsystems zurückzuführen, das sich in einem einmaligen Kostenschub von 4 Prozent der Lohnsumme niederschlug. Der Warenaufwand ist aufgrund der Umsatzsteigerungen der Gastronomie und Top of Europe Shops um 1,5 Prozent angestiegen, die Kosten für den Energieeinkauf haben sich aufgrund des erhöhten Energiebedarfs um 2,7 Prozent erhöht und der Sonstige Betriebliche Aufwand ist infolge höherer Unterhalts- und IT-Aufwendungen um insgesamt 0,8 Millionen Franken angewachsen. Das EBITDA stieg im Berichtsjahr gegenüber dem Jahr 2024 um 3,0 Prozent auf 138,4 Millionen Franken. Das EBIT betrug 98,9 Millionen Franken. Nach einem positiven Finanzergebnis von 0,1 Millionen Franken und Steuern von 20,8 Millionen Franken resultierte im Vergleich mit dem Vorjahr ein um 2,3 Prozent höheres Jahresergebnis von 78,2 Millionen Franken. Die Jungfraubahn-Gruppe investierte 34,4 Millionen Franken in Sach- und immaterielle Anlagen und realisierte einen gegenüber dem Vorjahr um 9,6 Prozent höheren Free Cashflow von 74,5 Millionen Franken, bereinigt um Investitionen und Devestitionen in Finanzanlagen (Festgelder). Im Jahr 2025 konnte die Jungfraubahn-Gruppe ihre Position als Nummer-1-Premium-Anbieterin im alpinen Tourismus weiter stärken. Keine Bergdestination der Schweiz zieht mehr Besucherinnen und Besucher an, im Jahr 2025 waren es insgesamt 3'909'700 Gäste.
Jungfraujoch - Top of Europe Auf dem Jungfraujoch konnten im Jahr 2025 mit 1'056'600 Gästen zum siebten Mal in der Geschichte der Jungfraubahn mehr als 1 Million Besucherinnen und Besucher aus aller Welt begrüsst werden. Damit hielt sich die Zahl stabil auf Vorjahresniveau (-0,2 Prozent). Die Gruppenreisen befinden sich wieder auf dem Niveau von vor der Corona-Pandemie, zudem ist weiterhin eine Zunahme bei den Gästen aus den USA und Brasilien festzustellen. Indien und Südostasien weisen eine stabile Nachfrage auf. Die Besucherinnen und Besucher aus China sind zu einem grossen Teil zurück. Das Segment Jungfraujoch - Top of Europe erzielte einen Umsatz von 196,5 Millionen Franken (+2,4 Prozent) und ein EBITDA von 82,7 Millionen Franken (+0,3 Prozent). Der Verkehrsertrag im Segment Jungfraujoch - Top of Europe betrug 139,9 Millionen Franken. Erlebnisberge Eine positive Entwicklung verzeichneten die Erlebnisberge, dank der über Jahre hinweg aufgebauten klaren Positionierung. Grindelwald-First besuchten 760'000 Ausflugsgäste, was einem Plus von 7,1 Prozent entspricht, die Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren (BLM) zählte 478'500 Fahrgäste und damit ein Plus von 6,9 Prozent gegenüber dem Jahr 2024. Einzig die Harderbahn verpasste mit 406'000 Besuchenden ihren Höchstwert aus dem Jahr 2024 (425'200) um 4,5 Prozent. Die Erlebnisberge erzielten einen Verkehrsertrag von 52,0 Millionen Franken, was einem Plus von 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Insgesamt resultierte im Segment Erlebnisberge ein Umsatz von 62,2 Millionen Franken (+10,8 Prozent) und ein EBITDA von 41,3 Millionen Franken (+12,4 Prozent). Wintersport Im Kalenderjahr 2025 zählte die Jungfrau Ski Region insgesamt 1'208'600 Skier Visits, was einem Plus von 5,2 Prozent zum Vorjahr entspricht. Die Wintersportsaison 2025/2026 startete am 29. November 2025 mit durchgehendem Wintersport-betrieb. Vom Saisonstart bis zum 31. Dezember 2025 registrierte die Jungfrau Ski Region 244'300 Skier Visits, was dem besten Saisonstart in der Geschichte entspricht (+11,8 Prozent gegenüber 2024). Beim neuen AlpsPass (Partnerangebot von Adelboden-Lenk, Aletsch Arena, Engelberg-Titlis, Jungfrau Ski Region) wurden insgesamt über 37'400 Skipässe abgesetzt. Diese Zahlen zeigen, dass die Schneesicherheit, das Pistenangebot und die moderne Infrastruktur der AlpsPass-Gebiete überzeugen. Über das Kalenderjahr gesehen, resultierte im Wintersport mit 32,4 Millionen Franken (+7,7 Prozent) der höchste Verkehrsertrag in der Geschichte der Jungfraubahn-Gruppe. Das Segment Wintersport erzielte 2025 insgesamt einen Umsatz von 44,7 Millionen Franken (+6,3 Prozent) und ein EBITDA von 5,9 Millionen Franken (+22,3 Prozent).
*Zum Segment Nebengeschäfte zählen insbesondere das Kraftwerk der Jungfraubahn, die Parkhäuser in Grindelwald und Lauterbrunnen sowie die Tätigkeiten der Jungfraubahnen Management AG und der Top of Travel AG. Finanzziele Die Jungfraubahn-Gruppe profitiert von der bestehenden und weiterhin wachsenden Reiselust. Das Unternehmen hat sich als Marktführerin im Premium-Segment für Freizeit- und Erlebnisangebote positioniert. Die finanzielle Lage ist sehr solide mit einem Eigenfinanzierungsgrad von 78,5 Prozent. Die strategischen Finanzziele der Jungfraubahn-Gruppe widerspiegeln die langfristige und nachhaltige Orientierung des Unternehmens: Die Jungfraubahn-Gruppe strebt auch in Zukunft eine auf soliden Ergebnissen basierende Entwicklung, ein qualitatives Wachstum und finanzielle Unabhängigkeit an. Investitionen in Zukunftsprojekte wie die Erneuerung der Firstbahn sowie Ausbauprojekte auf dem Jungfraujoch und dem Eigergletscher sollen aus selbst erarbeiteten Mitteln finanziert werden. Die Jungfraubahn-Gruppe hat im Januar ihre neuen finanziellen Ziele kommuniziert: Bis 2030, strebt das Management eine höhere Rentabilität und Dividendenausschüttung an.
Ausblick Der Start ins Jahr 2026 war von neuen kriegerischen Handlungen im Nahen Osten geprägt, welche teils die Reiserouten fernöstlicher Gäste beeinträchtigen. So verliefen die ersten Monate beim Jungfraujoch verhalten. Vom 1. Januar bis zum 29. März 2026 besuchten 114'983 Gäste das Top of Europe, was gegenüber derselben Periode im Vorjahr (118'461 Gäste) ein Minus von 2,9 Prozent bedeutet. Bei den Erlebnisbergen belaufen sich die Zahlen bei der Firstbahn auf 60'155 Gäste (Tal ab) und bei der Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren auf 54'863 Gäste (Tal ab). Das entspricht einer Gesamtzahl für die Erlebnisberge in den ersten drei Monaten von 115'018 Gästen und damit einem Minus von 5,7 Prozent. Die Harderbahn startet am 3. April 2026 in die neue Saison. In der laufenden Wintersaison 2025/2026 wurden vom Saisonstart im November bis am 29. März 1'086'152 Skier Visits registriert. Das sind 1,9 Prozent weniger als in der gleichen Zeitspanne in der Saison 2024/2025 (1'107'069 Skier Visits). Als integriertes Freizeit- und Serviceunternehmen bietet die Jungfraubahn-Gruppe ihren Gästen ein ganzheitliches und qualitativ hochwertiges Erlebnis entlang der gesamten Reisekette. Dabei spielt die von der Top of Travel AG entwickelte und betriebene Buchungsplattform eine wichtige Rolle: Sie wird als einheitliches Buchungssystem für alle Vertriebskanäle aufgebaut und stärkt den Direktvertrieb. So kann der Gast Bahntickets, Erlebnisangebote sowie weitere touristische Dienstleistungen von Drittanbietern kombinieren und in einem einzigen Buchungsvorgang erwerben. Geschäftsbericht und Anträge an der GV Die Generalversammlung der Jungfraubahn Holding AG wird am 11. Mai 2026 in Interlaken durchgeführt. Angesichts des erfreulichen Jahresergebnisses und der grundsoliden Finanzierung beantragt der Verwaltungsrat die Ausschüttung einer Dividende von 8.50 Franken pro Aktie (7.50 Franken pro Aktie im Vorjahr) vor. Damit liegt die Ausschüttungsquote bei 62,5 des Konzerngewinns. Der Geschäftsbericht der Jungfraubahn Holding AG wurde für das Berichtsjahr 2025 als Online-Ausgabe erstellt. Der Online-Geschäftsbericht ist zusammen mit dem Nachhaltigkeitsbericht unter folgendem Link veröffentlicht:
Ende der Adhoc-Mitteilung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sprache: | Deutsch |
| Unternehmen: | Jungfraubahn Holding AG |
| Harderstrasse 14 | |
| 3800 Interlaken | |
| Schweiz | |
| Telefon: | +41 33 828 71 11 |
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| Valorennummer: | A0CACJ |
| Börsen: | Freiverkehr in Frankfurt, Stuttgart; SIX Swiss Exchange |
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2300704 31.03.2026 CET/CEST




