Friedrich Vorwerk (FVG) hat seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht, die vollständig im Einklang mit den vorläufigen Zahlen stehen. Die Profitabilität stieg deutlich, getrieben durch eine effiziente Projektausführung, günstige Preise und operative Hebelwirkungen, während sich die Bilanz weiter verbesserte und der Dividendenvorschlag weitgehend den Erwartungen entsprach. Der Auftragseingang war über das Jahr hinweg schwächer, was zu einem rückläufigen Auftragsbestand führte, obwohl die Planbarkeit durch den Auftragsbestand weiterhin solide bleibt. Dies spiegelt ein vorsichtigeres Investitionsumfeld wider, vor allem aufgrund von Verzögerungen beim deutschen Infrastrukturprogramm und einer langsameren Entwicklung im Wasserstoffbereich. Für die Zukunft stellt das Management im Rahmen der FY26 Guidance weiteres Wachstum bei weitgehend stabilen Margen in Aussicht, wobei im ersten Quartal aufgrund von Wetterbedingungen einige kurzfristige Gegenwinde erwartet werden. Wir passen unsere Schätzungen leicht an, um der etwas schwächer als erwarteten Guidance Rechnung zu tragen. Gleichzeitig nehmen die Risiken im Zuge makroökonomischer Unsicherheiten und einer erneut aufkommenden Energiekrise, ähnlich dem Umfeld von 2022/23, allmählich zu. Vor diesem Hintergrund bleiben wir vorsichtig und bekräftigen unsere SELL-Empfehlung mit einem reduzierten Kursziel von 60,00 EUR (zuvor: 65,00 EUR). Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/friedrich-vorwerk-group-se
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