DJ ADP: US-Privatsektor schafft im März unerwartet viele Stellen
DOW JONES--Die Beschäftigung in der US-Privatwirtschaft hat im März deutlicher als erwartet zugenommen. Wie der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing Inc (ADP) berichtete, entstanden 62.000 zusätzliche Stellen. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten ein Plus von nur 39.000 Jobs prognostiziert. Im Februar waren unter dem Strich 66.000 Arbeitsplätze hinzugekommen, 3.000 mehr als ursprünglich gemeldet.
"Die allgemeine Einstellungsbereitschaft ist stabil. Das Beschäftigungswachstum begünstigt jedoch weiterhin bestimmte Branchen, einschließlich des Gesundheitswesens", kommentierte ADP-Chefvolkswirtin Nela Richardson die Zahlen. Im März sei diese solide Entwicklung mit einem Anstieg der Lohnzuwächse für Stellenwechsler einhergegangen.
Der ADP-Bericht stützt sich auf rund 500.000 US-Unternehmen mit etwa 25 Millionen Beschäftigten und gilt als Indikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht, der am Freitag vorgelegt wird. Der ADP-Bericht umfasst nur die Beschäftigung in der Privatwirtschaft, während der offizielle Bericht auch den Staatsbereich einschließt.
Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen rechnen damit, dass im März auf der Basis des offiziellen Jobreports 59.000 Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft dazugekommen sind. Die Arbeitslosenquote sehen sie unverändert bei 4,4 Prozent.
Webseite: http://www.adpemploymentreport.com/
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/hab/sha
(END) Dow Jones Newswires
April 01, 2026 08:28 ET (12:28 GMT)
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.




