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Dr. Oliver Stolte (Alpine Trust): Marktbericht 1. Quartal 2026

1. Quartal 2026 -

Trotz des recht turbulenten Starts in das aktuelle Börsenjahr erwarten wir - unverändert zum letzten Marktbericht - ein freundliches Börsenjahr 2026 sowie auch 2027 und 2028. Ferner er warten wir im weiteren Verlauf diesen Jahres einen wieder stärkeren US-$, so dass auch für europäische Anleger mit einem internationalen Portfolio wieder höhere Renditen eintreten werden.

Das zurückliegende Quartal war maßgeblich durch drei - im Monatsrhythmus aufeinander folgende Aktionen des US-Präsidenten Trump geprägt und belastete mehr oder minder die Kapitalmärkte.

Januar:

Am ersten Wochenende des neuen Jahres überraschten die USA mit der spektakulären Festnahme des (nun ehemaligen) venezolanischen Präsidenten Nicolas Mandu aus seinem eigenen Präsidentenpalast in Caracas in die USA. Das Signal an Venezuelas Verbündete, insbesondere China und Rußland, war - zumindest zu diesem Moment noch - deutlich: Trump ist in seiner zweiten Amtszeit exzellent vorbereitet, hat einen professionelle schlagkräftigen Appa rat und schreibt seine eigenen Gesetze. Die Börsen reagierten euphorisch und legten unmit telbar um 3-4% zu - dies maßgeblich getrieben durch die Erwartung, dass nun auch venezolanisches Öl vermehrt auf die Märkte kommt und für rückläufige Rohölpreise sorgen wird.

Lesen Sie mehr im kompletten Marktbericht 1. Quartal 2026 von Dr. Oliver Stolte (Alpine Trust)

© 2026 Asset Standard
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.