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Kornelius Purps (antea): Wie zerronnen, so gewonnen

02.04.2026

An den Finanzmärkten schwanken die Anleger von einem Tag zum anderen zwischen der Hoffnung auf eine Öffnung der "Straße von Hormus" und Befürchtungen einer drohenden Benzinknappheit. Jegliche Einordnung der Marktentwicklungen besitzt eine Halbwertszeit von nur wenigen Stunden. Daher widme ich mich heute mal wieder einem Thema mit einer etwas längeren Haltbarkeit: Den Konjunkturaussichten Deutschlands und den Implikationen der jüngsten "Gemeinschaftsdiagnose" für die Staatsfinanzen.

Planmäßig legten die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute am Mittwoch ihr Halbjahresgutachten, die sogenannte "Gemeinschaftsdiagnose", vor. Schlagzeilenträchtig wurden darin die Wachstumsaussichten für die deutsche Volkswirtschaft im laufenden Jahr im Vergleich zum Herbstgutachten mehr als halbiert, jene für das Jahr 2027 um einen halben Prozentpunkt gekappt. Bereits vor einer Woche signalisierte die Deutsche Bundesbank, dass die deutsche Volkswirtschaft im ersten Quartal möglicherweise stagniert habe - und das, obwohl die ersten zwei Monate des Quartals noch frei von jeglichen Energiepreisexplosionen abliefen.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Beitrag zu lesen.

© 2026 Asset Standard
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.