DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
VW/AUDI - Bei Volkswagen wird immer offener über die mögliche Schließung von Werken gesprochen. Kosteneinsparungen könnten auch dem Audi-Werk in Neckarsulm drohen, wie das Handelsblatt von Beteiligten erfuhr. Nun droht ein Zwist zwischen den Managern: Audi-Chef Gernot Döllner und Porsche-Chef Michael Leiters stimmen sich nach Handelsblatt-Informationen aktuell ab, um Audi vor allzu harten Sparmaßnahmen aus Wolfsburg durch die neue Strategie von Konzernchef Oliver Blume zu schützen. (Handelsblatt)
WATERLAND/CONDIO - Der Finanzinvestor Waterland steigt ins Geschäft mit Lebensmittelzusatzstoffen ein. Er übernimmt mehrheitlich den Stabilisatorenhersteller Condio aus Werder (Havel), wie die FAZ berichtet. Das Unternehmen erzielt mehr als 115 Millionen Euro Jahresumsatz und beschäftigt 230 Mitarbeiter. Seine Produkte machen beispielsweise Joghurt cremig-fest und geben dem veganen Schnitzel die Anmutung von Fleisch. Auf Basis von Marktdaten lässt sich abschätzen, dass das Unternehmen in der Größenordnung von 200 Millionen Euro bewertet wird. Die niederländische Waterland ist in Deutschland vor allem bekannt durch die Fitnessstudiokette Fitness First. (FAZ)
SCHWARZ/1GLOBAL - Die hinter Lidl stehende Schwarz-Gruppe beteiligt sich an einem neuen Telekomdienstleister: Sie übernimmt 10 Prozent an dem Unternehmen 1Global. Zudem könnte Lidl noch in diesem Jahr einen neuen Mobilfunkdienst in einem europäischen Land abseits von Deutschland, Österreich und der Schweiz starten, wie das Handelsblatt aus Branchenkreisen erfuhr. Ein großer Erfolg ist das für 1Global-Chef Hakan Koc: "Bei einem Kunden wie Lidl bekomme ich glänzende Augen", sagte der Unternehmer, der auch die Plattform Auto1 gegründet hat, dem Handelsblatt. (Handelsblatt)
OPENAI - Das US-Softwareunternehmen OpenAI soll künftig unter den Digital Services Act (DSA) der EU fallen und damit stärker reguliert werden. Wie das Handelsblatt aus Kreisen der EU-Kommission erfuhr, will die Behörde das Unternehmen dazu in den kommenden Tagen als sehr große Online-Suchmaschine einstufen. Der DSA reguliert sowohl sehr große Plattformen als auch sehr große Suchmaschinen. Für letztere gelten zusätzliche Anforderungen. Als große Plattform oder Suchmaschine gilt, wer mehr als 45 Millionen monatlich aktive Nutzer in der EU hat. OpenAI überschreitet diese Grenze deutlich. (Handelsblatt)
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April 13, 2026 00:31 ET (04:31 GMT)
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