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ARBITRAGE INVESTMENT AG: "DIE WELT WIRD UNSICHERER - ALSO MUSS KAPITAL INTELLIGENTER ARBEITEN"

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Energiekrise, geopolitische Spannungen, technologische Umbrüche:

Für Alexander Schneider, Vorstand der Arbitrage Investment AG, ist genau das kein Grund zum Abwarten - sondern der Moment, in dem sich entscheidet, welche Geschäftsmodelle wirklich Zukunft haben. Über Autarkie, Batteriespeicher, Second Life, künstliche Intelligenz und warum Nachhaltigkeit nur dann Bestand hat, wenn sie wirtschaftlich trägt.

Herr Schneider, warum setzen Sie gerade jetzt so konsequent auf erneuerbare Energien, Speicher und Kreislaufwirtschaft?

Weil sich der Markt gerade grundlegend verändert. Noch vor wenigen Jahren wurde über erneuerbare Energien vor allem unter ökologischen Gesichtspunkten gesprochen. Heute geht es um viel mehr: um Versorgungssicherheit, Preisstabilität, strategische Unabhängigkeit und Kontrolle über die eigene Energieversorgung. Spätestens seit den Verwerfungen rund um Gaspreise, geopolitische Konflikte und internationale Lieferketten spüren viele Menschen und Unternehmen: Abhängigkeit kostet. Nicht nur politisch, sondern ganz konkret im Alltag und in der Kalkulation.

Genau an diesem Punkt entsteht ein neuer Mindset. Wer heute in Solarenergie, Batteriespeicher und Elektromobilität investiert, will nicht nur "grüner" werden. Er will planbarer, freier und unabhängiger werden. Das ist der eigentliche Wendepunkt. Die Energiewende ist nicht mehr nur eine moralische Debatte - sie ist eine ökonomische und strategische Entscheidung geworden.

Was bedeutet das für Ihr Unternehmen konkret?

Dass wir uns genau dort positioniert haben, wo dieser Wandel real wird. Wir sind nicht nur in einem einzelnen Produkt aktiv, sondern entlang einer ganzen Wertschöpfungskette. Wir bewegen uns in den Bereichen erneuerbare Energien und Speicher, Second Life, Elektronik-Refurbishment, Recycling und technologiegestützte Prozesse. Das heißt: Wir profitieren nicht nur von einem Trend, sondern von mehreren Märkten, die sich gegenseitig verstärken.

Mehr Solar bedeutet mehr Speicher. Mehr Elektromobilität bedeutet mehr Batterien. Mehr Batterien bedeuten langfristig mehr Wartung, mehr Zweitnutzung, mehr Recycling und mehr Rohstoffrückgewinnung. Genau dort entstehen Folgegeschäfte. Und genau dort sind wir aktiv.

Viele Unternehmen behaupten heute, nachhaltig zu sein. Was unterscheidet Ihren Ansatz?

Dass wir Nachhaltigkeit nicht als Etikett verstehen, sondern als wirtschaftliche Logik. Nur was wirtschaftlich funktioniert, ist auf Dauer auch nachhaltig. Unser Ansatz folgt deshalb einem einfachen Prinzip: Wir suchen Märkte, in denen ökologische Relevanz, reale Nachfrage und operative Marge zusammenkommen.

Bei Solaranlagen und Speichern geht es um Infrastruktur. Bei Refurbishment und Second Life geht es um Ressourceneffizienz und Preis-Leistungs-Verhältnisse. Beim Recycling geht es um Rohstoffe, die in einer elektrifizierten Welt immer wertvoller werden. Und über allem steht die Frage: Wie machen wir diese Prozesse schneller, intelligenter und profitabler? Genau dafür setzen wir Technologie ein.

Bleiben wir kurz bei der Energiewelt: Warum sind Speicher und Autarkie für Sie so zentral?

Weil Energie ohne Speicher in vielen Fällen nur die halbe Geschichte ist. Wer Strom erzeugt, will ihn auch dann nutzen oder vermarkten können, wenn er wirtschaftlich den größten Wert hat. Genau deshalb erleben Batteriespeicher derzeit einen starken Schub - im privaten Bereich, im Gewerbe, bei Unternehmen und zunehmend auch bei größeren Solar- und Batteriefarmen. Denn der eigentliche wirtschaftliche Hebel liegt nicht nur in der Erzeugung, sondern in der intelligenten Steuerung des Zeitpunkts: Strom wird tagsüber produziert, in den frühen Morgenstunden oder am Mittag oft günstiger eingespeist oder eingekauft, während er am Abend deutlich stärker nachgefragt und entsprechend höher bewertet wird. Wer Energie speichern kann, schafft damit nicht nur Autarkie und Versorgungssicherheit, sondern auch einen klaren wirtschaftlichen Vorteil. Genau in diesen Preisdifferenzen entsteht ein attraktives Arbitrage-Potenzial - also die Möglichkeit, Strom zu günstigen Zeitpunkten zu speichern und in Hochpreisphasen wirtschaftlich sinnvoll zu nutzen oder zu vermarkten.

Sie sprechen oft von Folgegeschäft. Was meinen Sie damit?

Dass wir an mehreren Stellen der gleichen Entwicklung partizipieren. Wer heute Speicher, Solarkomponenten oder batteriebezogene Produkte verkauft, denkt nicht nur an den Erstverkauf. Diese Produkte werden bewertet, gewartet, weiterverkauft, aufbereitet, zweitgenutzt oder recycelt. Das heißt: Aus einem Wachstumsmarkt entsteht mit der Zeit ein ganzer Kreislaufmarkt.

Genau deshalb ist auch das Batterie-Thema für uns so spannend. Mit dem Wachstum der Elektromobilität steigt langfristig automatisch das Volumen an Batterien, die in weitere Nutzungsstufen übergehen. Das schafft zusätzliche Märkte - im Second Life, in der professionellen Aufbereitung und im Recycling. Wir sehen darin nicht nur Nachhaltigkeit, sondern handfeste wirtschaftliche Dynamik.

Was ist beim Recycling für Sie der entscheidende wirtschaftliche Hebel?

Es sind eigentlich zwei. Zum einen die Rohstoffe: Gold, Silber, Platin, Palladium, Lithium - all das steckt in Elektronik und Batteriesystemen und wird mit wachsender Elektrifizierung noch relevanter. Zum anderen die deutlich attraktivere Marge in hochwertigen Elektronik- und Refurbishment-Prozessen. Denn nicht jeder wirtschaftliche Wert entsteht erst am Ende im Schredder. Sehr oft entsteht er früher - dann, wenn ein Produkt professionell geprüft, aufbereitet und erneut vermarktet wird.

Gerade bei Elektronik sehen wir einen interessanten psychologischen Wandel. Der große Technologiesprung ist in vielen Produktkategorien kleiner geworden. Ein Smartphone, ein Laptop oder ein Fernseher, der ein oder zwei Jahre alt ist, reicht für viele Nutzer vollkommen aus. Der Mehrwert von Neuware ist oft nicht mehr so groß wie früher - der Preisunterschied aber schon. Das macht den Markt für hochwertige gebrauchte Elektronik sehr attraktiv.

Warum ist das auch für Unternehmen interessant?

Weil Unternehmen heute deutlich rationaler einkaufen. Wenn ein Betrieb 300 oder 500 Geräte beschaffen will, zählt nicht nur das Etikett "neu", sondern Verfügbarkeit, Qualität, Preis, Geschwindigkeit und Nachhaltigkeit. Professionell aufbereitete Geräte können genau das liefern. Das gilt im Übrigen nicht nur für Elektronik, sondern als Denkmuster generell: Kunden wollen heute vernünftige, belastbare und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen. Nicht Show, sondern Funktion.

Sie betonen immer wieder Technologie und KI. Warum ist das für Sie so entscheidend?

Weil Geschwindigkeit heute der eigentliche Wettbewerbsvorteil ist. Früher hieß es: Der große Fisch frisst den kleinen Fisch. Heute gilt immer öfter: Der schnelle Fisch frisst den langsamen Fisch. In einer Welt, in der Preise täglich schwanken, Märkte sich schneller drehen und Informationsvorsprünge kürzer werden, zählen Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit mehr als Größe allein.

Als die Dampfmaschine den Menschen und das Zugtier ersetzte, begann eine neue Ära der Produktivität. Künstliche Intelligenz ist der nächste große Sprung. Wir sehen das sehr klar: Technologie verändert nicht nur einzelne Arbeitsschritte, sondern ganze Entscheidungsprozesse. Deshalb investieren wir konsequent in digitale Steuerung, Automatisierung, Analyse und eigene Systeme.

Wie konkret setzen Sie das ein?

Sehr konkret. Wir nutzen Technologie für Preisfindung, Lagersteuerung, Konkurrenzanalyse, Forecasting, operative Entscheidungen, Workflow-Automatisierung und Vertriebssteuerung. Unsere Systeme helfen uns, schneller zu bewerten, präziser einzukaufen und effizienter zu vermarkten. Das ist kein Marketingbegriff, sondern gelebte operative Praxis.

Der eigentliche Unterschied liegt darin, dass wir Technologie nicht punktuell einsetzen, sondern als Rückgrat unseres Modells verstehen. Die Gruppe wird zentral, digital und datenbasiert geführt. Dadurch lassen sich Prozesse straffen, Kosten senken und Synergien zwischen den Tochtergesellschaften besser heben. Das macht uns nicht nur effizienter, sondern auch skalierbarer.

Was ist am Ende die eigentliche Idee hinter der Arbitrage Investment AG?

Dass die spannendsten Chancen dort entstehen, wo mehrere Entwicklungen zusammenlaufen. Energieautarkie. Elektrifizierung. Second Life. Rohstoffrückgewinnung. Digitalisierung. KI. Viele sehen darin einzelne Trends. Wir sehen darin ein zusammenhängendes System.

Unser Modell ist deshalb bewusst so aufgebaut, dass diese Bereiche einander verstärken. Handel schafft Zugang und Geschwindigkeit. Technologie verbessert Bewertung und Steuerung. Refurbishment und Recycling verlängern Wertschöpfung und erschließen zusätzliche Margen. Genau daraus entsteht ein Unternehmen, das nicht nur auf einen Trend setzt, sondern auf ein ganzes Geflecht aus Zukunftsmärkten.

Und wie entsteht daraus der Mehrwert für Anleger?

Durch ein Geschäftsmodell mit realer Nachfrage, operativer Dynamik und klarer Mittelverwendung. Wir finanzieren keine abstrakte Idee, sondern eine konkrete Wachstumsstrategie in Märkten, die wir kennen und in denen wir operativ verankert sind. Gerade in volatilen Zeiten rücken verzinsliche Instrumente für viele Anleger wieder stärker in den Fokus - vor allem dann, wenn sie mit einem nachvollziehbaren unternehmerischen Modell verbunden sind.

Was ist Ihre Vision für die kommenden Jahre?

Wir wollen zeigen, dass ein mittelständisches Unternehmen aus Köln genau dort erfolgreich sein kann, wo sich Zukunft entscheidet: bei Energie, Kreislaufwirtschaft und Technologie. Unser Ziel ist es, in diesen Bereichen weiter zu wachsen, unsere Plattform- und Prozesskompetenz auszubauen und die Gruppe noch stärker auf Geschwindigkeit und Skalierung auszurichten.

Wir wollen kein lautes Unternehmen sein. Aber wir wollen eines sein, das früh erkennt, wohin sich Märkte bewegen - und das daraus reale Geschäfte macht. Wenn uns das gelingt, profitieren nicht nur wir als Unternehmen, sondern auch unsere Anleger.

Wie können Anleger an dieser Entwicklung teilhaben?

Über unsere Unternehmensanleihe an der Börse Frankfurt. Alle Details - inklusive Risiken - finden Interessierte im Wertpapierprospekt auf unserer Website. Und wer Fragen hat, erreicht uns direkt und unkompliziert. Wir glauben an kurze Wege, klare Kommunikation und ein Modell, das man verstehen kann.

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ARBITRAGE INVESTMENT AG

Sitz: Köln | Vorstand: Alexander Schneider
Schwerpunkte: Solarenergie, Batteriespeicher, Second Life, Elektronik-Refurbishing, Recycling, technologiegestützte Plattformen
8,25% Festzins p.a. | Börse Frankfurt | WKN A4DFCS | ISIN DE000A4DFCS1
Laufzeit: 2025-2030
Mehr erfahren: arbitrage-investment.de

Investoren Beratung:

+49 221 29247310

Anleihe@Arbitrage-Investment.de


https://arbitrage-investment.de/green-bond-2025-2030]

Risikohinweis: Bei dieser Anleihe handelt es sich um ein Wertpapier. Anleger tragen ein Emittentenrisiko. Die Anlageentscheidung sollte auf Grundlage des Wertpapierprospekts getroffen werden. Dieser ist unter arbitrage-investment.de abrufbar.

Enthaltene Werte: DE000A3E5A26

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