DJ Henkel sieht sich auf gutem Weg für Nachhaltigkeitsziele
Von Ulrike Dauer
DOW JONES--Henkel sieht sich auf gutem Wege, die bereits 2024 veröffentlichten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, die bis 2045 ein sogenanntes "Net-Zero" vorsehen, also unter anderem die Senkung der Treibhausgas-Emissionen aus Scope 1, 2 und 3 um rund 90 Prozent verglichen mit 2021. Des weiteren beinhalten die Ziele bis 2030 eine Senkung der absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 42 Prozent bzw der Scope-3-Emissionen um 30 Prozent (Vergleichsjahr jeweils 2021). Scope-1- und Scope-2-Emissionen umfassen die direkten und indirekten Emissionen aus eigenen betrieblichen Aktivitäten, Scope 3 Emissionen in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette.
Laut jüngstem Nachhaltigkeitsbericht konnte der DAX-Konzern 2025 die Scope-1-bis-3 Emissionen um 29 Prozent senken verglichen mit dem Basisjahr 2021, ein Jahr zuvor betrug die Reduktion laut Nachhaltigkeitsbericht 20 Prozent. Bis 2030 sollen 85 Prozent der Lieferanten die von Henkel festgelegten Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.
Bis 2030 soll bei Henkel der Strom weltweit zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen kommen, 2025 waren es 89 Prozent.
Auch sollen bis 2030 alle Verpackungen zu 100 Prozent für Recycling konzipiert sein, 2025 lag der Wert bei 88 Prozent (2024: 89 Prozent).
Außerdem sollen die Konsumgüterverpackungen einen Anteil von mindestens 35 Prozent recycelter Materialien enthalten, verglichen mit 28 Prozent Ende 2025 (2024: 25 Prozent).
Auch will Henkel bis 2030 jeweils einen Anteil von mindestens 45 Prozent Männern und Frauen über alle Managementebenen hinweg im Konzern erreichen. 2025 betrug den Angaben zufolge der Anteil der Frauen im Management mehr als 43 Prozent, ein Jahr zuvor waren es 42 Prozent.
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April 14, 2026 06:00 ET (10:00 GMT)
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