Frankfurt/Main - Am Dienstag hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.044 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne weiter aus.
"Die Anleger hoffen auf eine baldige Beendigung des Krieges im Iran und folgten heute dem Motto: Keine Nachrichten sind gute Nachrichten", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Ihr Optimismus beförderte den Dax im Handelsverlauf schließlich wieder zurück über die Marke von 24.000 Punkten. Während sich die positive Grundhaltung nur wenig in den Energiepreisen widerspiegelt, verlieh sie zumindest dem Dax heute wieder etwas mehr positive Dynamik."
Derweil sei die Berichtssaison durchwachsen gestartet, so Lipkow. "Die Quartalszahlen vieler Unternehmen sorgen für Verunsicherung in den entsprechenden Sektoren. Nachdem gestern die Banken durch die Zahlen von Goldman Sachs betroffen waren, konnten heute die Quartalszahlen des Luxuskonzerns LVMH nicht überzeugen. Der französische Konzern bekommt die Konsumzurückhaltung im Modegeschäft zu spüren", erklärte er. "Auf die Quartalszahlen von BMW versuchen sich die Investoren noch einen Reim zu machen. Auch diese waren wechselhaft und zeigen auf dem wichtigsten Absatzmarkt in China zwar Schwächen auf, können jedoch auf dem Heimatmarkt überzeugen und deuten hier auf eine Trendumkehr hin."
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Siemens, Deutscher Bank und Infineon an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Am Tabellenende fanden sich die Papiere von Brenntag, BMW, BASF und Deutscher Telekom wieder.
Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Mai kostete 43 Euro und damit sieben Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis sank stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 96,35 US-Dollar, das waren 301 Cent oder 3,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1801 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8474 Euro zu haben.
"Die Anleger hoffen auf eine baldige Beendigung des Krieges im Iran und folgten heute dem Motto: Keine Nachrichten sind gute Nachrichten", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Ihr Optimismus beförderte den Dax im Handelsverlauf schließlich wieder zurück über die Marke von 24.000 Punkten. Während sich die positive Grundhaltung nur wenig in den Energiepreisen widerspiegelt, verlieh sie zumindest dem Dax heute wieder etwas mehr positive Dynamik."
Derweil sei die Berichtssaison durchwachsen gestartet, so Lipkow. "Die Quartalszahlen vieler Unternehmen sorgen für Verunsicherung in den entsprechenden Sektoren. Nachdem gestern die Banken durch die Zahlen von Goldman Sachs betroffen waren, konnten heute die Quartalszahlen des Luxuskonzerns LVMH nicht überzeugen. Der französische Konzern bekommt die Konsumzurückhaltung im Modegeschäft zu spüren", erklärte er. "Auf die Quartalszahlen von BMW versuchen sich die Investoren noch einen Reim zu machen. Auch diese waren wechselhaft und zeigen auf dem wichtigsten Absatzmarkt in China zwar Schwächen auf, können jedoch auf dem Heimatmarkt überzeugen und deuten hier auf eine Trendumkehr hin."
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Siemens, Deutscher Bank und Infineon an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Am Tabellenende fanden sich die Papiere von Brenntag, BMW, BASF und Deutscher Telekom wieder.
Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Mai kostete 43 Euro und damit sieben Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis sank stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 96,35 US-Dollar, das waren 301 Cent oder 3,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1801 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8474 Euro zu haben.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
