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Dr. Eckhard Schulte (MainSky): Berichtssaison mit Überraschungspotenzial - USu2011Aktien übergewichten

15.04.2026 -

Nachdem in den vergangenen Wochen ausschließlich die Geopolitik das Handelsgeschehen bestimmte, ist es jetzt an der Zeit, einen Blick auf die fundamentalen Daten für den Aktienmarkt zu werfen. Nichts eignet sich dafür besser als die bevorstehende US-Berichtssaison. Auch wenn der Ausbruch des Krieges im Nahen Osten nur den letzten Quartalsmonat betraf, bleibt insgesamt der Eindruck, dass die Unternehmensgewinne gerade in den USA nicht signifikant durch den Konflikt beeinflusst werden.

Beschleunigung statt Verlangsamung Die Welt ist heute viel weniger ölabhängig als noch zu Beginn des Jahrtausends, weshalb der Anstieg des Ölpreises um 75 Prozent seit Ausbruch des Krieges das globale Wachstum nicht wesentlich bremst. Dafür wäre ein Ölpreis von rund 150 US-Dollar und mehr für einen längeren Zeitraum erforderlich, wovon wir noch immer weit entfernt sind. Bestätigt wird dies durch die jüngsten PMI-Daten: Die Einkaufsmanagerindizes sind im März im verarbeitenden Gewerbe der USA, Chinas und der Europäischen Union gleichzeitig in den Expansionsbereich (über 50) gestiegen. Hier scheint also eher eine Beschleunigung des Wachstums als eine Verlangsamung stattzufinden.Bestes Quartal seit Post-Corona-Boom möglich Für den S&P 500 erwartet der Markt für das erste Quartal ein EPS-Wachstum von rund 12,5 Prozent, was das sechste Quartal in Folge mit zweistelligen Zuwachsraten im Jahresvergleich bedeuten würde. Gerade im Technologiebereich erwarten wir erneut deutlich bessere Zahlen, sodass es für den Gesamtindex möglich ist, rund 20 Prozent Gewinnwachstum zu erzielen. Das wäre der stärkste Wert seit dem Post-Corona-Boom 2021.Fazit: US-Aktien weiter übergewichten Der "American Exceptionalism", die einzigartige Gewinnerzielungsfähigkeit der US-Unternehmen, scheint auch durch den Krieg am Persischen Golf nicht wirklich in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Zudem hat die US-Notenbank - im Gegensatz zur EZB - angedeutet, auf den ölpreisbedingten Inflationspreisanstieg nicht mit Zinserhöhungen reagieren zu wollen. Dies zusammen macht es attraktiv, die Bewertungskorrektur in den US-Märkten zu kaufen und diese in den Portfolien wieder höher zu gewichten.

MainSky Asset Management AG

Reuterweg 49

60323 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 150 49 680-0

www.mainsky.de

Pressekontakt: Kranch Media Thomas Kranch

Mozartstraße 30

64584 Biebesheim am Rhein

Tel.: 06258 / 9414721

Mobil: 0151 / 1200 25 35

E-Mail: tk@kranch-media.de

Über die MainSky Asset Management AG

Seit 2001 steht die MainSky Asset Management AG für bankenunabhängige Vermögensverwaltung mit dem Fokus auf Familienvermögen, Family Offices und institutionelle Investoren. MainSky ist spezialisiert auf das Management von liquiden Assets. Mehrwert wird generiert, indem das Performancepotenzial für einzelne Märkte bzw. Marktsegmente aus makroökonomischen Fundamentalanalysen abgeleitet und die Portfoliostruktur aktiv auf die erwarteten Marktbedingungen ausgerichtet wird. Analyse und Meinungsbildung werden durch eigens entwickelte quantitative Modelle unterstützt. Dennoch gibt es keine Modellgläubigkeit und es erfolgt immer eine ökonomische Interpretation aller Informationen hin zu einem ökonomisch plausiblen Marktbild. Insgesamt verwaltet die Gesellschaft mit einem Team von acht Mitarbeitern rund 500 Millionen Euro in mehreren Spezialfonds, Managed Accounts und in zwei Publikumsfonds, darunter dem vermögensverwaltenden MainSky Macro Allocation Fund.

Über den MainSky Macro Allocation Fund

Der MainSky Macro Allocation Fund bietet Investoren Zugang zu den globalen Aktien- und Rentenmärkten und orientiert sich an der gleichnamigen und seit 2007 mit einem Track Record und einem herausragendem Rendite-Risiko-Verhältnis ausgestatteten Anlagestrategie. Der Investmentansatz konnte in der Vergangenheit durch konstant gute Ergebnisse überzeugen. Gerade in schwierigen Marktphasen wie der Finanzmarkt- und der Corona-Krise 2008 zeigte sich die Überlegenheit der Strategie durch erfolgreichen Kapitalerhalt. Grundlage des Ansatzes ist eine Makro- bzw. Top-Down-Analyse, aus der heraus das Management die jeweiligen Asset-Klassen und Marktsegmente allokiert. Die Finanzmärkte sind weitgehend mikro-effizient, aber makro-ineffizient. Das Fondsmanagement nutzt diese makroökonomischen Ineffizienzen durch eine flexible Assetklassen-, Sektor-, Faktor- & Länderallokation aus. Die Umsetzung der Aktienquote über ETFs ermöglicht zudem eine Partizipation an verschiedenen Faktorprämien (z.B. Low Volatility, Growth). Mit einer Aktienquote zwischen 25 und 75 Prozent strebt der Fonds eine mittelfristige absolute Wertentwicklung von 5-6 Prozent über der Geldmarktrendite sowie eine jährliche Ausschüttung von drei Prozent an. Der MainSky Macro Allocation Fund ist ein Artikel 8-Fonds gemäß der EU-Offenlegungsverordnung.

Disclaimer Dieses Informationsmaterial enthält kein Angebot zum Erwerb oder zur Zeichnung von Wertpapieren. Alleinige Grundlage für den Erwerb von MainSky Investmentfonds sind die jeweiligen Verkaufsprospekte. Die Informationen in diesem Dokument sind ausschließlich zur Veranschaulichung und zur Diskussion bestimmt und stellen keine Beratung dar. Die enthaltenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren lediglich die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle. Angaben über Anlageergebnisse und Anlageziele sind keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung.

© 2026 Asset Standard
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

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