Frankfurt/Main - Der Dax ist am Donnerstag mit leichten Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.100 Punkten berechnet und damit 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten BASF, SAP und Infineon, am Ende Deutsche Telekom, Daimler Truck und Qiagen.
"Während der Dax noch zögert, lässt wachsender Optimismus im Irankonflikt weltweite Aktien neue Rekordkurse erklimmen", sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. "Was wir hier sehen, ist eine für Aktienmärkte typische Entwicklung: Die Psychologie der Anleger hat sich von extremer Angst über eine neutrale Haltung bis hin zu - aktuell - Gier gewandelt." Die Messlatte der Anleger hänge damit immer höher. Im Moment kauften viele, um erst später Fragen zu stellen. Der Zeitpunkt für Fragen werde jedoch kommen. Die Ungeduld über die Fortschritte in den Verhandlungen zwischen Iran und den USA werde zunehmen, wenn die Ergebnisse ausbleiben.
Die Anleger setzten auf eine schnelle Rückkehr zum Status quo, so Stanzl. "Chinas BIP wächst fünf Prozent. Hohe Energiepreise werden im laufenden Quartal also auf eine Konjunktur treffen, die dynamisch ins neue Jahr gestartet ist. Anleger könnten daraus die Hoffnung ableiten, dass Chinas Konjunkturdaten als Blaupause für die anlaufende Berichtssaison taugen - und der Irankonflikt sich letztlich lediglich als temporäre Wachstumsdelle erweist." Eine Kehrtwende gebe es auch bei den Zinserwartungen. Anleger rückten von der Annahme ab, dass die EZB die Zinsen anheben werde. Auch wenn die Ölpreise auf absehbare Zeit hoch bleiben dürften, wird das Inflationsgespenst langsam, aber stetig vom Parkett gedrängt.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1797 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8477 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 95,50 US-Dollar; das waren 57 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
"Während der Dax noch zögert, lässt wachsender Optimismus im Irankonflikt weltweite Aktien neue Rekordkurse erklimmen", sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. "Was wir hier sehen, ist eine für Aktienmärkte typische Entwicklung: Die Psychologie der Anleger hat sich von extremer Angst über eine neutrale Haltung bis hin zu - aktuell - Gier gewandelt." Die Messlatte der Anleger hänge damit immer höher. Im Moment kauften viele, um erst später Fragen zu stellen. Der Zeitpunkt für Fragen werde jedoch kommen. Die Ungeduld über die Fortschritte in den Verhandlungen zwischen Iran und den USA werde zunehmen, wenn die Ergebnisse ausbleiben.
Die Anleger setzten auf eine schnelle Rückkehr zum Status quo, so Stanzl. "Chinas BIP wächst fünf Prozent. Hohe Energiepreise werden im laufenden Quartal also auf eine Konjunktur treffen, die dynamisch ins neue Jahr gestartet ist. Anleger könnten daraus die Hoffnung ableiten, dass Chinas Konjunkturdaten als Blaupause für die anlaufende Berichtssaison taugen - und der Irankonflikt sich letztlich lediglich als temporäre Wachstumsdelle erweist." Eine Kehrtwende gebe es auch bei den Zinserwartungen. Anleger rückten von der Annahme ab, dass die EZB die Zinsen anheben werde. Auch wenn die Ölpreise auf absehbare Zeit hoch bleiben dürften, wird das Inflationsgespenst langsam, aber stetig vom Parkett gedrängt.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1797 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8477 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 95,50 US-Dollar; das waren 57 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
