Frankfurt/Main - Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem verhaltenen Start bis zum Mittag leicht in den grünen Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.185 Punkten berechnet, 0,5 Prozent über dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Zalando, SAP und Scout24, am Ende Qiagen, Merck und Mercedes-Benz.
"Die Anleger in Frankfurt schauen heute mit etwas Enttäuschung den neuen Kursrekorden in New York und Tokio hinterher", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Die positive Dynamik schwappt nicht so richtig auf den Dax über." Zu groß seien die Befürchtungen, dass sich die immer noch hohen Erdölpreise negativ auf die Konjunkturentwicklung in Deutschland auswirken werden. "Zwar bringt die laufende Berichtssaison in der Retrospektive viele positive Ergebnisse hervor. Doch es gibt auch erste Warnsignale: So schlagen sich zum Beispiel im Konsumsektor die hohen Energiepreise bereits nieder."
In den USA dagegen setzten die Investoren auf eine Fortsetzung des jüngsten Aufwärtstrends durch positive Quartalszahlen. "Die Erwartungen insbesondere an die großen Technologiekonzerne sind hoch", so Lipkow. "Das kann entweder für weitere kurzfristige Kursgewinne gut sein oder sich aber mittelfristig in Enttäuschungsreaktionen äußern." Die Verhandlungssituation zwischen den USA und dem Iran bleibe derweil weiterhin ein kaum einschätzbares Marktthema. "Noch aber treibt die Hoffnung auf einen erfolgreichen Verhandlungsverlauf die Aktienmärkte an."
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1776 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8492 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 96,27 US-Dollar; das waren 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
"Die Anleger in Frankfurt schauen heute mit etwas Enttäuschung den neuen Kursrekorden in New York und Tokio hinterher", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Die positive Dynamik schwappt nicht so richtig auf den Dax über." Zu groß seien die Befürchtungen, dass sich die immer noch hohen Erdölpreise negativ auf die Konjunkturentwicklung in Deutschland auswirken werden. "Zwar bringt die laufende Berichtssaison in der Retrospektive viele positive Ergebnisse hervor. Doch es gibt auch erste Warnsignale: So schlagen sich zum Beispiel im Konsumsektor die hohen Energiepreise bereits nieder."
In den USA dagegen setzten die Investoren auf eine Fortsetzung des jüngsten Aufwärtstrends durch positive Quartalszahlen. "Die Erwartungen insbesondere an die großen Technologiekonzerne sind hoch", so Lipkow. "Das kann entweder für weitere kurzfristige Kursgewinne gut sein oder sich aber mittelfristig in Enttäuschungsreaktionen äußern." Die Verhandlungssituation zwischen den USA und dem Iran bleibe derweil weiterhin ein kaum einschätzbares Marktthema. "Noch aber treibt die Hoffnung auf einen erfolgreichen Verhandlungsverlauf die Aktienmärkte an."
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1776 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8492 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 96,27 US-Dollar; das waren 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
