Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Explorer vor Durchbruch? 2 Kilometer Anomalie - trifft diese Aktie jetzt den Jackpot?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
807 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Felix Herrmann (ARAMEA): ARAMEA Quarterly "Q" 02/2026: "It takes two to TACO"

01.04.2026 -

Es ist ziemlich offensichtlich, dass sich Donald Trump mit dem Angriff auf den Iran verzockt hat. Den Zeitpunkt, sich gesichtswahrend aus dem Konflikt zurückzuziehen, haben die USA schon lange verpasst. Da der Gegenwind aus dem eigenen Lager immer größer wird, Trumps Zustimmungswerte bröckeln und mit den "Midterms" im November eine für die MAGA-Bewegung wichtige Wahl ansteht, möchte er den Konflikt lieber heute als morgen hinter sich lassen. Einen Krieg starten kann eine Nation alleine - zur Beendigung braucht es aber nun einmal mindestens zwei Parteien. Die iranischen Revolutionsgarden, die die Führung im Iran übernommen haben und die in Bezug auf den US-Angriff extrem gut vorbereitet wirken, wissen, dass die USA aus der Luft nicht in der Lage sein werden, ihre Angriffskapazität zu 100% auszulöschen. Wenige Prozent reichen jedoch aus, um die Gefahr für den Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz ausreichend hochzuhalten, sodass der Verkehr zum Erliegen kommt (während es der Iran hinbekommt, seine Öltanker die Meerenge passieren zu lassen). Dass der Iran es mit der Schließung der Straße von Hormuz geschafft hat, den Konflikt zu globalisieren und die Tatsache, dass Trump die Beteiligung der USA am Konflikt für alle erkennbar schnell beenden möchte, gibt dem iranischen Regime im Moment die Oberhand in einem Konflikt, dessen Ausgang Stand heute sehr schwer zu prognostizieren ist.

Auch wenn die These etwas gewagt klingen mag: Aus unserer Sicht spricht mehr dafür, dass der Konflikt schneller als langsamer beendet ist. Zumindest was die Beteiligung der USA angeht. Entweder erleben wir eine rasche Eskalation bzw. Zuspitzung - bspw. den Einsatz von Bodentruppen, die das angereicherte Uran des Iran zerstören - oder aber etwas, was Trump als Deal verkauft, um eine Rechtfertigung für den Rückzug zu haben. In beiden Fällen dürfte der Konflikt zwar keinesfalls in Gänze beendet aber doch in wenigen Wochen unterhalb der Wahrnehmungsschwelle des Marktes verschwunden sein.

Die Frage, ob die Aktienmärkte zu sorglos sind, sollte dann auch bald beantwortet sein. Der MSCI World hat durch den Iran-Krieg lediglich einen Drawdown von rund 9,5% erlebt. Das mag zu wenig sein, wenn der Konflikt die Energiemärkte doch längerfristig in Schieflage bringen sollte. Insbesondere, wenn aus Inflations- größere Wachstumssorgen werden. Aber nur so viel: Die Prognosefähigkeit des Marktes sollte nicht unterschätzt werden. Ich denke (es ist auch etwas Hoffnung dabei - zugegeben!), wir werden uns bald wieder stärker über die positiven Auswirkungen des KI-Trends unterhalten, als dass wir die Schiffe zählen, die die Straße von Hormuz passieren.

Klicken Sie hier und lesen Sie den vollständigen Beitrag von Felix Herrmann.

© 2026 Asset Standard
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.