EQS-News: SIMONA Aktiengesellschaft
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Kirn, 22. April 2026. Die SIMONA AG hat im Geschäftsjahr 2025 Umsatzerlöse in Höhe von 582,3 Mio. EUR erzielt (Vorjahr: 581,2 Mio. EUR). Damit lag der Umsatz leicht um 0,2 % über dem Vorjahresniveau. In einem Umfeld sinkender Preise konnte der SIMONA Konzern dank eines erhöhten Absatzvolumens ein Ergebnis nahezu auf Vorjahreshöhe erreichen. Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf 38,2 Mio. EUR (Vorjahr: 38,7 Mio. EUR). Die EBIT-Marge lag bei 6,6 % (Vorjahr: 6,7 %) und damit innerhalb der prognostizierten Bandbreite von 6 bis 8 %. Das EBITDA erhöhte sich auf 65,0 Mio. EUR (Vorjahr: 63,4 Mio. EUR), die EBITDA-Marge betrug 11,2 % (Vorjahr: 10,9 %). Regionale UmsatzentwicklungIn der Region EMEA stiegen die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2025 um 6,4 % auf 378,5 Mio. EUR (Vorjahr: 355,8 Mio. EUR). Wachstumstreiber waren insbesondere die hohe Nachfrage in Infrastruktur-Anwendungen sowie ein insgesamt stabiles Industriegeschäft trotz schwacher Chemiekonjunktur. Rückgänge ergaben sich dagegen in konsumnahen Anwendungen. Die Region Amerika verzeichnete einen Umsatzrückgang von 9,2 % auf 159,5 Mio. EUR (Vorjahr: 175,7 Mio. EUR). Belastend wirkten insbesondere die zyklische Kaufzurückhaltung eines Key Accounts sowie eine schwache Nachfrage in freizeitnahen und Mobilitätsanwendungen. Demgegenüber entwickelten sich das Industriegeschäft, insbesondere mit Halbleiter-Anwendungen, sowie das Luftfahrtgeschäft stabil bzw. wachsend. In der Region Asien-Pazifik gingen die Umsatzerlöse auf 44,4 Mio. EUR zurück (Vorjahr: 49,7 Mio. EUR). Der Umsatzrückgang betraf vor allem die Business Line Mobility. Wachstumsimpulse im Halbleitergeschäft konnten dies nur teilweise kompensieren; zudem wirkte eine schwache Bau- und Solarkonjunktur belastend. Umsatzentwicklung in den Business LinesDie Business Line Infrastructure erzielte ein deutliches Umsatzwachstum auf 138,2 Mio. EUR (Vorjahr: 110,5 Mio. EUR; +25,1 %), insbesondere durch ein dynamisches Geschäft mit Kabelschutzrohren für den Energietransport in Deutschland. Die Business Line Industry war von einer schwachen Nachfrage der chemischen Prozessindustrie geprägt, konnte jedoch in Asien-Pazifik durch die Halbleiterindustrie zulegen. Der Umsatz belief sich auf 199,1 Mio. EUR (Vorjahr: 216,2 Mio. EUR). In der Business Line Advertising & Building sanken die Umsatzerlöse auf 70,4 Mio. EUR (Vorjahr: 83,3 Mio. EUR), insbesondere aufgrund der schwachen Entwicklung im Werbemarkt. Das Marktsegment Hochbau entwickelte sich dagegen positiv. Die Business Line Mobility verzeichnete Umsatzerlöse von 68,2 Mio. EUR (Vorjahr: 69,7 Mio. EUR), insbesondere infolge einer rückläufigen Nachfrage im Automobilbereich in China. Dagegen erzielte SIMONA deutliche Zuwächse im projektgetriebenen Geschäft mit Ausrüstungen für landbasierte Fischzuchtanlagen. Strategische EntwicklungIm Geschäftsjahr 2025 standen die Vorbereitungen für Werkserweiterungen sowie Initiativen zur Steigerung der Kundenzentrierung im Fokus. In Archbald, Pennsylvania, wurde im November 2025 mit dem Bau der bisher größten Einzelinvestition in Amerika begonnen. Ziel ist eine deutliche Erweiterung der Produktionskapazitäten und der Fertigungstiefe, insbesondere für die chemische Prozess- und Halbleiterindustrie sowie für Sanitär- und Hochbaumärkte. Zudem investiert SIMONA Stadpipe in Norwegen in eine neue Werkshalle zur Erweiterung der Fertigungsmöglichkeiten für Großkomponenten zur Ausrüstung landbasierter Fischzuchtanlagen. Mit der Akquisition der niederländischen Unternehmen Electroplast und Dutchclamp stärkte SIMONA zudem ihr Produktportfolio im Wachstumsmarkt Energie- und Datentransport. Erstes Quartal 2026Im ersten Quartal 2026 steigerte der SIMONA Konzern den Umsatz um 2,3 % auf 155,7 Mio. EUR (Vorjahr: 152,2 Mio. EUR). Das EBIT erhöhte sich deutlich auf 11,1 Mio. EUR (Vorjahr: 8,0 Mio. EUR), die EBIT-Marge lag bei 7,2 % (Vorjahr: 5,3 %) und damit innerhalb der Zielbandbreite von 6 bis 8 %. Neben dem starken Industrie- und Infrastrukturgeschäft in Europa trug auch das Wachstum in Asien infolge des Kapazitätsausbaus zum Umsatz- und Absatzwachstum bei. Vorkäufe der Kunden zur Vorbeugung möglicher Rohstoffengpässe sowie positive Währungseffekte wirkten ebenfalls unterstützend. Prognose"2025 war erneut geprägt von erheblichen Unsicherheiten, einer verhaltenen Industriekonjunktur und globalen Einflüssen auf die Investitionstätigkeit. In diesem Umfeld konnten wir ein solides Ergebnis erzielen. Ein starkes erstes Quartal 2026 zeigt jedoch, wie herausfordernd belastbare Prognosen geworden sind. Dauer und Ausgang aktueller geopolitischer Konflikte sowie die Entwicklung der Rohstoff- und Transportkosten werden Umsatz und Ergebnis maßgeblich beeinflussen", so Matthias Schönberg, Vorsitzender des Vorstands der SIMONA AG. Auf Basis des derzeitigen Auftragseingangs und der Auftragslage rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Umsatz von 615 bis 625 Mio. EUR sowie weiterhin mit einer EBIT-Marge zwischen 6 und 8 %. Zu den Unterlagen der Jahrespressekonferenz22.04.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
| Sprache: | Deutsch |
| Unternehmen: | SIMONA Aktiengesellschaft |
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| Deutschland | |
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| Fax: | 06752-14-738 |
| E-Mail: | eric.schoenel@simona-group.com |
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| ISIN: | DE000A3E5CP0 |
| WKN: | A3E5CP |
| Börsen: | Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in München, Stuttgart, Tradegate BSX |
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