FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach Quartals-Eckdaten sind die Aktien von Jungheinrich am Freitag um bis zu 15 Prozent eingebrochen auf das tiefste Niveau seit einem Jahr. Der Spezialist für Warenlagerlogistik stellte die Anleger auf einen Einbruch des operativen Ergebnisses (Ebit) auf fast die Hälfte des Vorjahres ein. Ende März hatte Jungheinrich die Anleger bereits mit den Zielen für 2026 enttäuscht. Die Aktien hatten sich dann zwischenzeitlich aber wieder etwas erholt.
Jefferies-Analyst Lucas Ferhani rechnet nun damit, dass der Ebit-Marktkonsens für das Gesamtjahr um rund 10 Prozent sinken wird. Es habe zwar keinen expliziten Quartalskonsens gegeben, jüngste Gespräche legten allerdings höhere Markterwartungen nahe. Der deutliche Rückgang der Profitabilität sei auf Preisdruck bei intensivem Wettbewerb zurückzuführen wie auch schwache Auslastung und einen Streik am Standort Lüneburg bis Februar. Den Auftragseingang sah Ferhani allerdings über den Erwartungen, begünstigt durch Vorzieheffekte vor Preisanpassungen./ag/ajx/jha/




