Berlin - Die Ankündigung von Bahnchefin Evelyn Palla, die Bahnpreise für den Fernverkehr wegen der Energiekrise ab dem 1. Mai ein Jahr stabil halten zu wollen, reicht aus Sicht des Fahrgastverbandes Pro Bahn nicht aus. Der Ehrenvorsitzende Detlef Neuß sagte der "Rheinischen Post" (Montag): "Die Bahn muss die Preise senken. Zumindest für einen bestimmten Zeitraum."
Neuß ergänzte, wenn die Bahn fast immer zu spät komme und so viele Züge ausfielen, sei die Ankündigung, die Preise nicht erhöhen zu wollen, zu wenig. "Eine Preiserhöhung ist in der gegenwärtigen Situation ohnehin nicht zu vermitteln", sagte Neuß.
Hinzu komme, dass im Fernverkehr die Tickets je nach Strecke und Auslastung teurer würden. "Wir haben da keine Fixpreise", so der Experte. "Inwieweit sich darauf der Verzicht auf eine Preiserhöhung auswirken wird, bleibt offen."
Neuß ergänzte, wenn die Bahn fast immer zu spät komme und so viele Züge ausfielen, sei die Ankündigung, die Preise nicht erhöhen zu wollen, zu wenig. "Eine Preiserhöhung ist in der gegenwärtigen Situation ohnehin nicht zu vermitteln", sagte Neuß.
Hinzu komme, dass im Fernverkehr die Tickets je nach Strecke und Auslastung teurer würden. "Wir haben da keine Fixpreise", so der Experte. "Inwieweit sich darauf der Verzicht auf eine Preiserhöhung auswirken wird, bleibt offen."
© 2026 dts Nachrichtenagentur



